Gentechnik: Bayr fordert einheitliches Vorgehen auf EU-Ebene

EU muss als Schutzmacht der KonsumentInnen auftreten - Interessen der Bevölkerung im Vordergrund

Wien (SK) - Ein einheitliches Vorgehen auf europäischer Ebene fordert SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr angesichts der möglichen Aufhebung des heimischen Genmais-Importverbots. "Landwirtschaftsminister Pröll muss die in den letzten Monaten in den EU-Staaten steigende Skepsis dafür nützen, noch mehr Bündnispartner gegen die Verwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft zu finden", so Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Außerdem müsse alles daran gesetzt werden, die rechtlichen Grundlagen für ein Anbauverbot von gentechnisch veränderten Produkten zu schaffen. ****

Aufgabe der EU müsse sein, als "Schutzmacht der Konsumenten zu fungieren" und deren Interessen gegenüber der WTO zu vertreten. Denn zahlreiche Umfragen würden eindeutig belegen, dass eine breite Mehrheit der europäischen Bevölkerung Gentechnik in den Lebensmitteln entschieden ablehnt. Umso weniger nachvollziehbar sei es, dass die EU-Kommission weiterhin den verlängerten Arm der Gentechnik-Lobby gibt und sich gegen die Interessen der Bürgerinnen und Bürger stellt, so Bayr. (Schluss) ps

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