Grüne Wien: Einkommenschere klafft immer weiter auf

Puller: Erhöhung der Gehälter der Vertragsbediensteten schlechteste der heurigen Lohnabschlüsse

Wien (OTS) - "So stark die Gehaltsverhandlungen begonnen haben, so mager ist das Endergebnis für BeamtInnen und Vertragsbediensteten der Gemeinde Wien", meint die Grüne Gemeinderätin Ingrid Puller. Im heutigen Gemeinderatsausschuss von Stadträtin Frauenberger, die auch für Personal der Stadt Wien zuständig ist, wird heute die Entschädigung im Zusammenhang des Besoldungsabkommen 2008 beschlossen. "Die allgemeine Erhöhung der Gehälter um 2,7 % ist mit Abstand der schlechteste der heurigen Lohnabschlüsse. Da helfen auch alle Rechenspielereien rund um die Einmahlzahlung von 175 Euro brutto nichts", kritisiert Puller.

"Im Vergleich zu den steigenden Lebenserhaltungskosten wie Mieten und Energie, sowie massiven Verteuerungen der Lebensmittel zwischen 5 und 15 Prozent sind die 2,7 % Gehaltserhöhung ein echter Hohn. Umso mehr, weil die Gewerkschaften diesen Verhandlungsabschluss als großen Erfolg verzeichnen. Übrig bleiben wie immer die BezieherInnen niedriger Einkommen, da eine soziale Staffelung völlig außer Acht gelassen wurde. Somit geht die Einkommenschere auch im Öffentlichen Dienst weiter auf und betrifft meist die Frauen", mahnt Puller.

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