Kärnten: Maria Hilf wird zu moderner Privatklinik umgebaut

LH Haider: Humanomed-Gruppe investiert 22 Millionen Euro - KABEG übernimmt während Umbauzeit Mitarbeiter - Versicherungen zahlen 2,5 Millionen Euro jährlich in LKH-Sondergebührentopf

Klagenfurt (LPD) - Für die Klagenfurter Privatklinik Maria Hilf gibt es nun eine Lösung. Sie wird von der Humanomed-Gruppe zu einer modernen Privatklinik umgebaut. Dies gaben heute, Freitag, Landeshauptmann Jörg Haider und der Chef der Kärntner Krankenanstalten Betriebsgesellschaft (KABEG), Franz Sonnberger, in einer Pressekonferenz bekannt. Sowohl Haider als auch Sonnberger sprachen von einer "Win Win"-Situation für die medizinische Versorgung in Klagenfurt, für die Mitarbeiter und die Ärzte.

Laut Landeshauptmann werden seitens der Humanomed Gruppe 22 Millionen in den Umbau investiert. "Die Privatklinik Treibach übersiedelt nach Klagenfurt. Die derzeitigen 80 bis 100 Mitarbeiter der Klinik Maria Hilf werden während des 18monatigen Umbaus von der KABEG übernommen und Treibach bekommt 100 neue Rehab-Betten", teilte Haider mit. Gleichzeitig gab er bekannt, dass seitens der Versicherungen jährlich 2,5 Millionen Euro mehr in den LKH-Sondergebührentopf fließen werden. "Anstelle des derzeitigen Pauschalsystems gibt es ab nun das vom Land Kärnten schon lange geforderte, leistungsorientierte Abrechnungssystem für die Sonderklassebetten", so Haider. Nach dem Umbau sollen in der neuen Privatklinik in Klagenfurt rund 200 Mitarbeiter beschäftig werden.

Sonnberger sprach ebenfalls von einer wichtigen strukturellen und kaufmännischen Entscheidung für Maria Hilf. In der neuen Klinik wird es rund 140 Betten geben. In den derzeitigen drei Privatkliniken in Villach, Maria Hilf und Treibach gibt es 292 private Betten und in den Landeskrankenhäusern 450 Sonderklassebetten. Sonnberger rechnet, dass die neue Privatklinik chirurgische und konservative Leistungen anbieten wird. Die übernommenen Mitarbeiter kosten der KABEG 1,5 bis zwei Millionen Euro und werden nach dem K-Schema entlohnt.

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