Wiener FPÖ fordert die Aufnahme der Hepatitis A Prophylaxe in den Impfplan für Säuglinge und Kleinkinder!

Wien, 11-01-2007 (fpd) - Die jüngste Hepatitis A Infektionswelle
in Salzburg habe einmal mehr gezeigt, dass diese heimtückische Krankheit nach wie vor großes Gefahrenpotential in sich birgt. Da nur etwa 40% der Österreicherinnen und Österreicher gegen Hepatitis A geimpft sind und es immer wieder zu Kleinepidemien kommt, forderte die Wiener FPÖ heute die Aufnahme der Hepatitis A Prophylaxe in den Impfplan für Säuglinge und Kleinkinder verpflichtend aufzunehmen, so heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, DDr. Eduard Schock, im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg GR David Lasar.

Verbreitet ist die Hepatitis A im Gegensatz zu Westeuropa weiterhin in den Mittelmeerländern, in Süd- aber vor allem auch in Osteuropa. Der Wiener Reise- und Tropenmediziner Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch stellte dazu bereits vor einem Jahr fest, dass die meisten Fälle der Hepatitis A nicht aus "exotischen Ländern" nach Österreich importiert werden, sondern mehrheitlich aus der Türkei und den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien nach Österreich kommen, so Schock.

Seit dem Jahr 2004, so Schock, gäbe es eigene Hepatitis-Impfaktionen gegen Hepatitis A und A/B. Diese werden von der Österreichischen Apothekerkammer, der Österreichischen Ärztekammer, dem Österreichischen Impfkomitee und dem Bundesministerium für Gesundheit unterstützt. Doch auch diese positiven Aktionen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass es gerade bei der Bekämpfung der Hepatitiserkrankung akuten Handlungsbedarf durch die Wiener Politik gäbe.

In diesem Zusammenhang fordert die Wiener FPÖ ebenfalls die Wiedereinführung eines Gesundheitszeugnisses für all jene Bereiche, die mit Lebensmitteln in direkter oder indirekter Form zu tun haben. Zudem sei anzudenken, den Besuch von Kindergärten künftig von einer Hepatitisimpfung abhängig zu machen, so Lasar und Schock abschließend. (Schluß)

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