ÖH: Unirat abschaffen statt stärken

Forderung nach Stärkung der Senate und offenem Hochschulzugang

Wien (OTS) - Für die Österreichische HochschülerInnenschaft ist die von Wissenschaftsminister Hahn geplante Stärkung des Universitätsrats im
Zusammenspiel von Senat, Rektorat und Unirat absolut unverständlich. "Wissenschaftsminister Hahn möchte eine Zweier- anstatt Dreierbeziehung im Entscheidungprozess der Universitäten - dem können wir nur zustimmen, allerdings sollte dabei der Unirat abgeschafft werden anstatt die Rechte und Möglichkeiten des Senats noch weiter auszuhöhlen", betont Verena Czaby vom ÖH-Vorsitzteam.

"Der Senat ist das einzige demokratisch gewählte Gremium der Universitäten, welches alle Gruppen an den Universitäten umfasst. Daher sollte es zu einer rechtlichen Stärkung des Senats kommen, bei gleichzeitiger Redemokratisierung desselben durch Einführung einer Drittelparität zwischen Habilitierten (ProfessorInnen und DozentInnen), nicht habilitiertem Mittelbau und Studierenden. Die denkbar schlechteste Lösung ist es jedenfalls den Unirat, als oft schlecht informiertes Gremium, zu stärken", erklärt Lisa Schindler vom ÖH-Vorsitzteam.

Ebenso teilt die ÖH nicht die Forderungen des Vorsitzenden der Universitätenkonferenz, Rektor Badelt. "Forderungen nach Beschränkungen von Master und PhD können nicht die Antwort auf unterfinanzierte Universitäten sein. Die Betreuung der Studierenden muss drastisch verbessert werden, doch nicht auf Kosten anderer Studierenden, die ausgeschlossen werden sollen", so Hartwig Brandl (ÖH-Vorsitzteam).

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