FP-Stefan: FPÖ-Wien fordert Kontrollamtsprüfung bezüglich der Kostenexplosion bei U2-Verlängerung

Wiener Linien konnten keine exakte Aufschlüsselung über Endsumme liefern

Wien, 11.01.2008 (fpd) - Als einen unglaublichen Skandal der nach Konsequenzen schreit, bezeichnete heute der Kontrollamtssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Mag. Harald Stefan, die Kostenexplosion beim Ausbau der Verlängerungsstrecke der U2.

Statt der angekündigten rund 700 Millionen Euro stehe man nunmehr -kurz vor der Eröffnung - bei einer Summe von ca. 890 Millionen Euro. Warum es allerdings zu einer derart hohen Verteuerung gekommen sei, konnten die Planungs- und Bauverantwortlichen der Wiener Linien bis heute nicht schlüssig erklären. Bis zum heutigen Tage, so Stefan, gebe es keine genaue Aufschlüsselung der Endsumme und es sei zudem zu befürchten, dass es auch nicht bei den 890 Millionen bleibt.

Die Wiener FPÖ werde daher diesen Fall dem Wiener Kontrollamt zur rechtsfreundlichen Überprüfung übergeben. Wie es zu einer derart exorbitanten Budgetüberschreitung kommen konnte, sei nunmehr jedenfalls Gegenstand einer eingehenden Prüfung durch die unabhängige Instanz des Wiener Kontrollamtes, so Stefan abschließend. (Schluß)paw

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