ÖAMTC-Pannenhilfe: Im vergangenen Jahr über 640.000 Mal im Einsatz

Rekordhitze im Sommer, Schneechaos im November und Kältewelle im Dezember

Wien (OTS) - Startschwierigkeiten, Motor-Probleme, Autotüren, die sich nicht öffnen ließen, Reifenprobleme und leere oder falsch befüllte Tanks - es gab über 640.000 gute Gründe, warum die Mitarbeiter der ÖAMTC-Pannenhilfe im vergangenen Jahr ausgerückt sind. Die meisten gemeldeten Pannen gab es in Wien (185.199), gefolgt von Oberösterreich (91.989), Steiermark (83.101), Niederösterreich (82.854), Tirol (70.523), Kärnten (45.966), Salzburg (38.809), Vorarlberg (22.182) und dem Burgenland (19.708).

Der einsatzstärkste Monat war der Dezember 2007 mit 85.894 Einsätzen, das waren über 13 Prozent aller Hilfestellungen im Vorjahr. "Das feuchtkalte Nebelwetter Mitte Dezember hat bei uns für Dauerstress gesorgt. Besonders in Wien, Niederösterreich und im Burgenland haben viele Autobatterien gestreikt", sagt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

Im Zuge des Schneechaos am 16. und 17. November und der damit verbundenen Sperre der A21 forderten viele verzweifelte Autofahrer die Hilfe des ÖAMTC an. "Unsere Pannenfahrer haben bei extrem schlechtem Wetter leere Tanks nachgefüllt, Starthilfe gegeben und Autos aus Schneewechten geborgen", berichtet Samek.

Im Juli sorgte eine Rekordhitze für überdurchschnittlich viele Einsätze der gelben Engel. "Extreme Hitze ist für eine ältere Autobatterie genauso eine Belastung wie feuchte Kälte. Viele Autofahrer wissen das nicht und übersehen gerne das erste Kränkeln ihrer Autobatterie", macht Samek auf eines der größten Versäumnisse bei der Autowartung aufmerksam.

Die Veranstalter von Nova Rock setzten während des Festivals im Juni 2007 exklusiv auf die Pannenhilfe des ÖAMTC-Stützpunktes Nickelsdorf. Wie notwendig dort die Anwesenheit des ÖAMTC war, belegen die 400 Einsätze vorort. "Die teilweise sehr jungen Gäste schließen Kühltaschen an und hören Musik über die Anlagen ihrer geparkten Autos. Bei soviel Lebensfreude geben selbst die stärksten Batterien irgendwann w.o.", erzählt Samek aus der Praxis.

8 bis 44 Einsätze absolviert ein ÖAMTC-Pannenfahrer täglich je nach Verkehrssituation und Wetterlage. Dabei legt er - je nach Einsatzgebiet - zwischen 180 und 460 Kilometer zurück. In neun von zehn Fällen gelingt es, liegen gebliebene Fahrzeuge vor Ort wieder fahrfit zur machen.

Aviso an die Redaktionen: Fotos von Panneneinsätzen sind online im ÖAMTC-Fotoservice unter www.oeamtc.at/presse unter dem Suchbegriff "Pannenhilfe" abrufbar.

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