Absage des Börsegangs der Energie AG: Sieg der OberösterreicherInnen!

SP-Haider: Keine schwarz-grünen Schnellschüsse, sondern konstruktive Gespräche über Energiezukunft

Linz (OTS) - "Es ist ein Tag der Freude! Die Bürgerinnen und Bürger haben mit viel Selbstbewusstsein und Zivilcourage erreicht, dass der Börsegang der Energie AG nicht stattfindet. Das Bürgerengagement hat über den Börsegeist gesiegt!", kommentieren SPÖ-Landesparteichef LH-Stv. Erich Haider und SP-Klubobmann Dr. Karl Frais die Absage des EAG-Börsegangs.
"Die von LH Pühringer jetzt aufgetischte Lösung steht allerdings auf töneren Füßen. Wir brauchen keine n Schnellschuss aus der Hüfte, sondern in Ruhe ernsthafte Gespräche über die Energiezukunft. Wir wollen nicht 49 Prozent der Energie AG verkaufen, davon 27 % an Banken, Versicherungen und Unternehmen, die wir gar nicht kennen. Wir wollen keine alternative Verkaufslösung, sondern eine gute Zukunftstrategie für das Unternehmen im Dienste der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher", so Haider und Frais weiter.

Die Absage des schwarz-grün-blauen Börsegangs der Energie AG ist ein Sieg der direkten Demokratie und der Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Damit haben ÖVP und Grüne offenbar Fünf vor Zwölf doch noch dem Druck der 90.000 OberösterreicherInnen, die gegen einen Börsegang unterschrieben haben, nachgegeben.
Aus zahlreichen Umfragen ist auch bekannt, dass 80 % der OberösterreicherInnen die Energie AG in öffentlicher Hand behalten wollen.

Börseabsage muss in der Landesregierung und im Landtag beschlossen werden

Als nächster Schritt sind nun eindeutige Absagebeschlüsse für die schwarz - grünen Börsepläne im Land und in der Energie AG nötig. Erst nach einem neuen Landtagsbeschluss "Kein Börsegang der Energie AG" am 31. Jänner 2008 wird die Bürgerbefragung zurückgezogen. Denn ein bloßer ÖVP - Beschluss kann einen neuen Landtagsbeschluss nicht ersetzen.

Kein Husch - Pfusch - Verkauf der EAG

Die heute angekündigte Börseersatzlösung von VP-Chef Dr. Pühringer ist ein weiterer Schnellschuss in der Reihe von übereilten und undurchdachten Verhandlungen, Beschlüssen und geplanten Teilverkäufen der EAG.
Daher ist es nun notwendig ohne Eile fundiert über neue Lösungen nachzudenken und in Ruhe zu verhandeln. Zu diesen Verhandlungen ist die SP OÖ gerne bereit.

OberösterreicherInnen wollen Energie AG
in öffentlicher Hand

Beste Kuh im Stall verkauft man nicht

Die nun von Schwarz - Grün präsentierten neuen Verkaufspläne für die Energie AG müssen umfassend geprüft werden. Denn schließlich geht es hier um sehr wertvolles öffentliches Eigentum.
Immerhin hat es auch aus der Bankenszene den berechtigten Hinweis gegeben, man dürfe die beste Kuh im Stall nicht verkaufen. Die Energie AG ist zweifellos die beste Kuh im Stall des Landes OÖ.

Energie AG ist erfolgreiches Unternehmen
mit Rekordgewinn

Die Energie AG hat nun einen Geschäftsbericht vorgelegt, der den größten Gewinn in der Unternehmensgeschichte ausweist. Daher besteht überhaupt kein Zeitdruck.
Die SP OÖ sieht sich daher den Steuerzahlern verpflichtet und wird nur Lösungen zustimmen, die diesen Interessen folgen.

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