Wien: "One Stop"-Einreichung für 24-Stunden-Betreuung

Buchinger und Häupl präsentieren "neue Servicequalität bei der 24-Stunden Betreuung"

Wien (OTS) - Eine neue, gemeinsame Serviceoffensive für die Abwicklung der Behördenwege bei der 24-Stunden-Betreuung präsentierten am Mittwoch Sozialminister Erwin Buchinger und Wiens Bürgermeister Michael Häupl. In Wien wird es ab 4. Februar zunächst jeden Mittwoch im Bundessozialamt in der Babenbergerstraße die Möglichkeit geben, alle Formalitäten, die für die 24-Stunden Betreuung notwendig sind - Gewerbeanmeldung, Anmeldung zur Sozialversicherung, Förderabwicklung etc. - zu erledigen und dabei auch die entsprechenden Informationsunterlagen und Beratung zu erhalten. Mit diesem Schritt, so Buchinger und Häupl, wolle man eine Serviceleistung erbringen, die den Zugang zur 24-Stunde Pflege erleichtere. Parallel zu diesem Schritt in Wien wird es auch in den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Burgenland Schwerpunkttage in den Bezirkshauptmannschaften geben, bei denen dieses Service angeboten wird. Auch die übrigen Bundesländer sind dazu eingeladen.****

Sozialminister Buchinger verwies darauf, dass mit diesem Service ein wichtiges Angebot nach der umfassenden Informationsoffensive zur 24-Stunden Pflege gesetzt werde. Er erwarte nach den stark steigenden Anmeldungen in den vergangenen Tagen bereits im Jänner die Marke von rund 1000 Anmeldungen und damit Legalisierungen in diesem Bereich zu erreichen.

Häupl: 500 Millionen für Pflege in Wien

Bürgermeister Michael Häupl betonte, er stehe zu der auf allen Ebenen akkordierten gesetzlichen Regelung zur 24-Stunden Pflege. Nach einer intensiven Diskussionsphase sei das Gesetz als Schritt in die richtige Richtung zustande gekommen und sei nun auch einzuhalten. Daher unterstütze die Stadt Wien auch gerne die Serviceleistung für die 24-Stunden Pflege, die ein wichtiger Teil des gesamten Themenkreises Pflege sei. Rund 3500 Personen gebe es derzeit in Wien, die für dieses Angebot in Frage kämen, so Häupl, der auch darauf verwies, dass Wien insgesamt mehr als 500 Millionen Euro für die Pflege ausgibt. (Schluss) gab

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