Seniorenbund-Generalsekretär Becker begrüßt Buchingers Lernfähigkeit!

"Endlich kümmert sich der Sozialminister um Probleme bei 24-Stunden-Betreuung."

Wien (OTS) - Zu der heute von Sozialminister Buchinger für Februar angekündigten Service-Offensive zur 24-Stunden-Betreuung in Kooperation mit einzelnen Bundesländern stellt der Österreichische Seniorenbund fest: "Es freut uns, dass auch Minister Buchinger lernfähig ist und sich jetzt endlich um die von ihm und seinem Ministerium zu verantwortenden Probleme bei der 24-Stunden-Betreuung kümmert", so Heinz K. Becker, der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes. "Niederösterreich und Vorarlberg haben ja als erste schon vorgemacht, was sozial verantwortliches Handeln bedeutet - spät aber doch reagiert nun endlich der Sozialminister."

Vorarlberg hatte als erstes Land die Anmeldungsmodalitäten zur legalen Rund-um-die-Uhr-Betreuung stark vereinfacht. Buchinger kündigte nun an, dass ab Februar eine Service-Offensive nach dem One-Stop-Prinzip gestartet wird, wobei Betroffenen an einem Ort informiert sowie beraten werden und auch gleich die Anmeldung durchführen können. "Buchinger hat endlich erkannt, dass die Menschen mehr Hilfe bei der Legalisierung benötigen. Es ist erfreulich, dass er wenigstens dieses Angebot macht, nachdem er sich leider weiterhin gegen die Amnestie-Verlängerung wehrt. Hoffentlich kommt auch hier bald ein Umdenken!" so Becker.

Verwundert zeigte sich Becker darüber, dass Buchinger nun voll Freude ankündigt, man werde bis Ende Jänner "bereits 1.000 Anmeldungen von Betreuungskräften" erreichen: "Bei Buchingers Zahl kann doch eigentlich nur eine Null fehlen. Denn bei geschätzten 40.000 Betroffenen wäre wohl bei 10.000 Anmeldungen Freude angebracht, 1.000 Anmeldungen wären da ein dürftiges Ergebnis!" zeigt sich Becker befremdet.

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