1 Jahr BibuG: Bisher 1.627 Personen in Österreich zu selbständigen Bilanzbuchhaltern bestellt

Erfolgsjahr für den neuen selbständigen Beruf - Vorsitz der Paritätischen Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe von Friedrich Bock an Michael Effenberg

Wien (OTS) - 2007, im ersten Jahr der Gültigkeit des neuen Bilanzbuchhaltungsgesetzes (BibuG) konnten 1.627 Bestellungen zu den neuen selbständigen Bilanzbuchhaltungsberufen vorgenommen werden. "Weitere 1000 Anträge liegen der Paritätischen Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe vor", wie Friedrich Bock, der scheidende Vorsitzende der Kommission, anlässlich der Amtsübergabe an Michael Effenberg hocherfreut feststellt. Im Jahr 2007 wurde der Vorsitz der Paritätischen Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe in der Person von Friedrich Bock von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gestellt, turnusgemäß übernimmt nun Michael Effenberg als Vertreter der Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) diese Position. Für 2008 rechnet der neue Vorsitzende Effenberg damit, dass mit mindestens ebensovielen Neubestellungen zu rechnen ist.

Seit 1. Jänner 2007 regelt das Bilanzbuchhaltungsgesetz die selbständigen Buchhaltungsberufe mit den Bereichen Buchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung, Personalverrechnung und Beratung im Rechnungswesen neu. Es regelt den Zugang und die Ausübung der selbständigen Berufe Buchhalter, Personalverrechner und Bilanzbuchhalter und geht auf eine Initiative im österreichischen Nationalrat zurück, die auf Vereinheitlichung und Modernisierung der selbständigen Berufe im Rechnungswesen hinzielte. Die Wirtschaftskammer Österreich und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder waren am Zustandekommen wesentlich beteiligt und stellen sowohl personell als auch finanziell die neue Paritätische Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe, die als selbstverwaltende Aufsichtsbehörde agiert. Zu ihren Aufgaben als Behörde gehören neben Neubestellungen in Zukunft auch Suspendierungen und Widerrufe.

Kommissionsvorsitzender Effenberg zu den Schwerpunkten für das Jahr 2008: "Der erfolgreiche Weg der Kooperation und kompetenten Unterstützung wird weitergeführt und ausgebaut werden. Besonderes Augenmerk gilt der Vereinfachung der Finanzierung, der Beseitigung von Unschärfen im Gesetz, etwa bei den Themen Gewerberegister und Hilfestellung anderer Behörden, sowie der Ausübungsrichtlinie und der Internetpräsenz des neuen Berufsstandes."

Der große Erfolg des neuen selbständigen Berufes selbständige/-r Bilanzbuchhalter/-in, der unter allen selbständigen Berufen im Jahre 2007 das größte Wachstum verzeichnen konnte, sei auf die marktkonformen neuen Berufsregeln (inklusive das einmalige Recht der Bilanzbuchhalter, die Mitgliedschaft zu einer der beiden Interessenvertretungen selbst wählen zu können) und auf die umfangreiche Unterstützung bei Berufsgründungen und Berufsaufnahme durch die beiden Kammern zurückzuführen.

"Mit der laufenden Verbesserung und Änderung der verschiedenen Berufsrechte selbständiger Unternehmer und Freier Berufe kommt Österreich nicht nur den internationalen Trends der Liberalisierung und Marktöffnung nach, sondern schafft auch durch den konsequenten Ausbau der Aus- und Weiterbildungsangebote und durch die verbesserten Qualitätsregeln den österreichischen wissensbasierten Dienstleistungen eine hervorragende Ausgangsposition auf den internationalen Märkten", so Effenberg, der seinem Vorgänger, den Mitgliedern der Paritätischen Kommission sowie den Mitarbeitern für die im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit dankt. (JR)

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