FP-Lasar: Gangbetten in Wiens Spitälern sind absolut inakzeptabel

Wann werden endlich geeignete Maßnahmen im Sinne der Patienten gesetzt

Wien, 09.01.2008 (fpd) - Jedes Jahr kommt es während der Wintermonate in Wiens Spitälern zu einem erhöhten Bedarf an Krankenbetten. Die Verantwortlichen der Stadt Wien scheinen aber jedes Jahr aufs Neue völlig überrascht zu sein von dieser Situation, kritisiert der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. David Lasar vor dem Hintergrund der kolportierten Zeitungsmeldungen.

Es werden in der Bundeshauptstadt weitaus mehr Betten benötigt als der Gesundheitsstadträtin Wehsely wohl lieb ist. Die demographischen Entwicklungen zeigen, dass zukünftig ein erhöhter Bedarf an Gesundheitseinrichtungen gegeben sein wird. Umso unverständlicher sei es daher, so Lasar, dass die Stadt Wien zwar weiterhin Zuwanderung in Wien zulässt, auf die daraus resultierenden Erweiterungen im Gesundheitsbereich aber vergisst

Die Bevölkerung in Wien wird immer Älter, die Zuwanderung immer mehr, aber der Strukturplan im Spitalsbereich wird trotz aller Bemühungen des KAV seitens der Gesundheitsstadträtin nicht erfüllt. So stellt sich daher auch die berechtigte Frage, ob sich Wehsely denn auf die kommende Fußball-EM schon vorbereitet hat - denn ein erhöhtes Patientenaufkommen in Wiens Spitälern in den Wintermonaten gibt es auch jedes Jahr aufs Neue im Sommer, wenn die erste Hitzewelle anrollt. Nicht zuletzt sei daran erinnert, dass mit bis zu drei Millionen Menschen im Juni in Wien gerechnet werden muss. Bleibt nur zu hoffen, dass während der EURO 2008 die Temperatur in der Bundeshauptstadt im erträglichen Bereich bleibt, schließt Lasar. (Schluss) paw

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