Feinstaub: Wiener Grüne fordern Maßnahmen

Wien (OTS) - In einem Pressegespräch der Wiener Grünen präsentierten am Mittwoch Klubchefin GR Mag. Maria Vassilakou und GR Mag. Rüdiger Maresch eine "der Stadt noch unbekannte Wiener Studie", die zeigt, dass die Mortalitätsraten genauso wie in Graz höher als angenommen sind, wenn diese in einem Zeitraum von 14 Tagen nach den Luftverschmutzungsepisoden untersucht werden. Das Feinstaubproblem wachse und es seien dringend Maßnahmen erforderlich. Dazu gehöre die Einführung der City-Maut, die nach Ansicht der Grünen ein effektives Instrument wäre. Gefordert wurde auch die flächendeckende Einführung der Parkraumbewirtschaftung bis zur Vorortelinie bzw. bis zum Wienerberg. Vassilakou und Maresch sprachen sich für die Gratisbenutzung öffentlicher Verkehrsmittel aus, wenn der Feinstaub besonders intensiv ist. Spätestens bis 2015 sollte die Umstellung der Wiener Taxiflotte auf Hybridautos verpflichtend sein. Erneut traten die Mandatare der Grünen für den sofortigen Stopp der Lobau-Autobahn ein, weiters sollte das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln erweitert werden. Sinnvoll wäre auch die Installation von zusätzlichen Messstellen und eine Studie über Gesundheitsgefährdung durch Umwelteinflüsse, die im Internet veröffentlicht werden sollte. Vassilakou regte schließlich noch in diesem Jahr eine Diskussion mit Fachleuten an, diese sollten sich rasch zusammen setzen, um Verbesserungen zu erzielen.

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