Rosenkranz: Steinzeit-Feminismus Simone de Beauvoirs gehört endlich überwunden

Selbstbestimmtes Leben mit Mutterschaft versöhnen

Wien (OTS) - Die veraltete Weltsicht von Simone de Beauvoir könne wohl kaum zukunftsweisend sein, meinte heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Barbara Rosenkranz zu den Aussagen von Ministerin Bures. Ein Gesellschaftsprogramm, das auf Kinderlosigkeit aufbaue, sei kein Überlebensprogramm, sondern ein Programm, um das Ende einer Gesellschaft herbeizuführen. Simone de Beauvoir war nämlich der Meinung, dass Frauen prinzipiell keine Kinder bekommen sollten und bezeichnete in ihrem Buch "Das andere Geschlecht" die Frau in der Schwangerschaft als "ein mit Flüssigkeiten gefülltes Objekt".

Dieser dumpfe rückwärtsgewandte Steinzeit-Feminismus gehöre endlich überwunden, meinte Rosenkranz. Ganz im Gegenteil müsse man Maßnahmen setzen, die es Frauen ermöglichten, ein selbstbestimmtes Leben mit der Mutterschaft zu versöhnen. Nur so könne man auch eine lebenswerte Gesellschaft bilden und erhalten. Daher müsse man schleunigst daran gehen, nicht die Mutterschaft abzuschaffen, sondern alle Benachteiligungen, die Frauen daraus entstünden.

Rosenkranz erhob daher folgende Forderungen:
Tatsächliche Berücksichtigung dieser gesellschaftserhaltenden Leistung im Pensionsrecht;
Berücksichtigung der Kinderkosten im Steuerrecht (Familiensteuersplitting);
Konzept zum erleichterten beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienaufbauphase; es könne schließlich nicht sein, dass Frauen, die sich der Betreuung ihrer Kinder in deren ersten Lebensjahren gewidmet hätten, dann dafür quasi bestraft würden, indem ihnen der Anschluss ans Berufsleben erschwert würde.

Es sei sehr bedauerlich, wenn sich die Frauenministerin am Gestern orientiere und nicht am Morgen. Sich Simone de Beauvoir zum Vorbild für heutige und morgige Politik zu nehmen, sei ungefähr das gleiche, als würde ein Physiker behaupten, die Sonne drehe sich um die Erde, meinte Rosenkranz.

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