Stadlbauer zur Fristenregelung: ÖVP betreibt doppeltes Spiel

Wien (SK) - "Die ÖVP betreibt in der Frage der Fristenregelung eindeutig ein döppelbödiges Spiel", erklärte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordnete Bettina Stadlbauer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Auf der einen Seite behauptet die ÖVP die Fristenregelung nicht in Frage stellen zu wollen, auf der anderen Seite fordert sie fast täglich neue Maßnahmen, die es Frauen erschweren die Fristen einzuhalten". ****

Sowohl die ÖVP-Forderung nach einer Wartefrist, wie auch die Trennung in beratenden und abtreibenden Arzt sei ein eindeutiges Rütteln an der Fristenregelung, und das lassen wir nicht zu, bekräftigte Stadlbauer erneut. Dass selbst Rauch-Kallat ihren Parteikollegen Donnerbauer darüber hinaus aufklären müsse, dass verpflichtende Beratung ohnehin schon im Gesetz vorgesehen ist, beweist die Uninformiertheit von ÖVP-Justizsprecher Heribert Donnerbauer.

Vielleicht wäre es auch für die ÖVP Männer endlich an der Zeit einzusehen, dass ihr lauthalses Engagement in der Frage der Abtreibung wirklich äußerst fehl am Platz und unqualifiziert ist, meinte Stadlbauer. Selbst der ÖVP Frauensprecherin Maria Rauch-Kallat sind scheinbar die männlichen Wortmeldungen zu viel und erkennt wie fatal es für Frauen ist, wenn ihre Parteikollegen führende Sprecher in der Fristenregelung werden, so Stadlbauer abschließend. (Schluss) sl/mp

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