IV-Präsident Sorger: Tschechische Republik wichtiger Partner der heimischen Industrie

Tschechischer Premierminister Topolánek traf im Wiener Haus der Industrie hochrangige Industrie-Vertreter - Österreichs Unternehmen unter Top-Investoren in Tschechien

Wien (OTS) - (PdI) "Der Transformationsprozess, den die
Tschechische Republik als unser unmittelbares Nachbarland seit 1989 durchlaufen hat, ist eine wirklich bemerkenswerte Erfolgsgeschichte, der wir höchsten Respekt zollen", so der Präsident der Industriellenvereinigung (IV) Dr. Veit Sorger in seiner Begrüßungsrede anlässlich des Zusammentreffens des tschechischen Premierministers Mirek Topolánek mit hochrangigen heimischen Industrie-Vetreterinnen und -Vertretern, heute, Montag im Wiener Haus der Industrie. Die Tschechische Republik zähle heute zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften Europas. Vor diesem Hintergrund trage das Land nicht nur entscheidend zur hervorragenden und nachhaltigen Entwicklung Mitteleuropas bei, sondern sei auch "ein wichtiger und starker Partner der Österreichischen Industrie und seiner Entwicklung", so Sorger.

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen tschechischen und österreichischen Unternehmen seien "traditionell exzellent", betonte der IV-Präsident. So beliefen sich die österreichischen Importe in den ersten drei Quartalen 2007 auf 2,69 Milliarden, während die Exporte 2,79 Milliarden Euro erreichten. Die akkumulierten österreichischen Direktinvestitionen in der Tschechischen Republik betrugen 2006 5,3 Milliarden Euro. Österreich sei so einer der größten Investoren in der Tschechischen Republik. Sorger betonte, "dass die österreichische Industrie stets ein vehementer Befürworter des raschen Beitritts Tschechiens zur EU gewesen ist. Für Österreich sowie die gesamte EU sind die Erweiterungen der vergangenen Jahre ein großer Segen, der uns einen bedeutenden Wohlstandsgewinn gebracht hat."

"Die Tatsache, dass die Tschechische Republik nunmehr Teil des Schengen-Raumes ist, bestärkt die Industriellenvereinigung weiter in der Forderung nach einer raschen und vollständigen Öffnung unseres Arbeitsmarktes für Bürger aus den EU-Mitgliedsländern Mittel- und Osteuropas", so der IV-Präsident. Auch die aktuellen Reformen der tschechischen Regierung im Bereich der Steuer- und Sozialpolitik sowie die geplanten Privatisierungen seien für Österreich von höchstem Interesse. Weiters stelle die bevorstehende tschechische EU-Ratspräsidentschaft 2009 für Europa eine große Bedeutung dar. "Diesbezüglich hoffen wir sehr, dass die Wettbewerbsfähigkeit Europas, insbesondere die Energie und Klimaschutzpolitik, Better Regulation, Migration und Flexicurity zu den wesentlichen Themen Ihrer Europa-Agenda zählen werden. Die IV kooperiert im Rahmen der informellen Mitteleuropa-Gruppe in den zentralen Themen bereits eng mit unserem Schwesterverband aus der Tschechischen Republik, was unsere gemeinsame Stimme innerhalb des europäischen Industrie- und Arbeitgeberdachverbandes BUSINESSEUROPE nachhaltig stärkt. Wir werden die Beziehungen zu unserem tschechischen Schwesterverband SPCR noch weiter vertiefen und hoffen auf eine fruchtbringende Kooperation über die Ratspräsidentschaft hinaus", schloss Sorger.

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