Meinl Bank weist Jarolim-Kritik "auf das Schärfste" zurück

"SPÖ stellt unbestrittene Eigentümerrechte in Frage"

Wien (OTS) - Wien, 7. Jänner 2008. Die Meinl Bank weist die Kritik von SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim am Wechsel von Julius Meinl V. vom Vorstand in den Aufsichtsrat auf das Schärfste zurück. Bei der Meinl Bank handle es sich um ein zu hundert Prozent privates Unternehmen, das nicht an der Börse notiert. Die Bestellung des Aufsichtsrates obliege - im Rahmen der geltenden Gesetze - überall in der freien Welt einzig und allein dem Eigentümer. Es sei, so Meinl-Sprecher Herbert Langsner, "schon sehr befremdlich, wenn eine Partei, die sich als modern und wirtschaftsfreundlich versteht, in westlichen Demokratien unbestrittene Eigentümerrechte auf diese Weise in Frage stellt, offenbar, um auf dem Rücken eines Unternehmens politisches Kleingeld zu wechseln."

Die von Jarolim behauptete Beeinträchtigung von Aktionärsinteressen sei schon deshalb schlicht nicht möglich, weil die Bestellung zum Aufsichtsrat ja eben durch die Vertreter der Aktionäre erfolgt ist.

Der Wechsel von Julius Meinl V. in den Aufsichtsrat sei gesetzeskonform und mit Information der zuständigen Behörden erfolgt:
Dass der Justizsprecher der SPÖ völlig legale und transparente Schritte eines privaten Eigentümers als unerträglich qualifiziert und nach den Aufsichtsbehörden ruft, schadet nicht nur dem Unternehmen, sondern auch dem Wirtschaftsstandort Österreich", so Meinl-Sprecher Langsner.

Der Hinweis auf die Börsenaufsicht und den Kapitalmarkt zeige überdies, dass die von Jarolim geäußerte Kritik auch sachlich unqualifiziert sei. Als nicht an der Börse gelistetes privates Unternehmen unterliegt die Meinl Bank weder der Börsenaufsicht, noch werden ihre Anteile am Kapitalmarkt gehandelt.

Und zur Kritik am Konsulentenhonorar von Julius Meinl V.: "Der SPÖ-Justizsprecher soll sich lieber um die aus Steuergeldern bezahlten Managergehälter kümmern, als einem Privatunternehmen vorschreiben zu wollen, wen es beschäftigt und zu welchen Bedingungen." Das Protokoll der Aufsichtsratsitzung, in der der Konsulentenvertrag für Julius Meinl V. beschlossen wurde, wurde übrigens schon Ende Dezember dem Firmenbuch beigelegt und ist öffentlich zugänglich. Es sei somit "die volle Transparent gegeben", heißt es aus der Meinl Bank.

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