Grillitsch zu Cap: Soforthilfe-Programm für Biogasanlagen ist Gebot der Stunde

SPÖ agiert mit bewusster Falschinformation und betreibt Realitätsverweigerung

Wien (OTS) - "Wer Klimaschutz ernst nimmt, sollte an raschen Lösungen interessiert sein und handeln, anstatt zu verzögern und zu verhindern", erklärte Bauernbundpräsident und ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Fritz Grillitsch in Richtung SPÖ-Klubobmann Josef Cap, der heute gemeint hatte, für ein entsprechendes Förderprogramm seien noch zuwenig Fakten vorhanden und außerdem sollten die Konsumenten nicht durch hohe Lebensmittel- und Energiepreise belastet werden.

"Das Soforthilfe-Programm für Biogasanlagen wurde immerhin mit SPÖ-Chef Gusenbauer akkordiert. Vor diesem Hintergrund ist das Zurückrudern von Cap völlig unverständlich", zeigte sich Grillitsch irritiert. "Viele Betreiber von Biogasanlagen stehen ob der gestiegenen Rohstoffpreise und der gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen kurz vor dem Ende. Ein Hilfsprogramm ist daher dringend notwendig", gab Grillitsch zu bedenken. Er weist darauf hin, dass im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele und der Kyoto-Vorgaben der weitere Ausbau der ökologischen Energieformen unumgänglich sei. "Wir setzen auf heimische, saubere und nachwachsende Energie, anstatt auf klimaschädliches Erdöl, das aus Krisenregionen kommt", so der Bauernbundpräsident.

"Die Preissteigerungen im Lebensmittelbereich begründen sich außerdem auf der Situation am Weltmarkt. Zu behaupten, die Produktion erneuerbarer Energie sei daran schuld, ist politisch schlichtweg unverantwortlich, werden doch nur knapp 5% der Ackerfläche Österreichs für die Produktion erneuerbarer Energie verwendet. Witterungsbedingte Ertragseinbußen haben im vergangenen Jahr ein Vielfaches davon ausgemacht", stellte der Bauernbundpräsident erneut klar. "Außerdem lasse die steigende Nachfrage nach Futter- und Lebensmitteln in den aufstrebenden Märkten Asiens ebenfalls die Preise steigen. Die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel in bester heimischer Qualität hat für unsere Bäuerinnen und Bauern absolute Priorität", hielt Grillitsch fest.
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