Grüne Wien: Drastische Maßnahmen gegen Feinstaub längst überfällig

Maresch: An Citymaut führt kein Weg vorbei

Wien (OTS) - "Die aktuelle Studie über die Auswirkungen der Feinstaubbelastung müssen zu denken geben", sagt der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch. Die Ergebnisse aus Graz gelten auch für Wien. Allein im Vorjahr hat es in Wien 67 Überschreitungen der Feinstaub-Grenzwerte gegeben. Maßnahmen der Stadt Wien, wie etwa Geschwindigkeitsbeschränkungen von Tempo 60 auf 50 oder Partikelfilterpflicht für Offroad-Geräte haben bestenfalls die Zunahmen beim Feinstaub eingebremst.

"Jetzt müssen deutliche Schritte zur Reduzierung des Feinstaubes gesetzt werden", so Maresch. "Was in Mailand möglich war, dafür ist es auch in Wien höchste Zeit", fordert Maresch die baldige Einführung einer Citymaut. Der motorisierte Individualverkehr in Wien muss stark reduziert werden", betont Maresch. Konkret bedeute das eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 50 Prozent und zwar in den nächsten 4 bis 8 Jahren. Das solle eben durch die Einführung einer Citymaut, durch eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung bis zur Vorortelinie und bis zum Wienerberg, und durch Förderung von umweltfreundlicher Mobilität (Fahrradfahren, Fußgänger, Öffis) erreicht werden.

"Feinstaub ist nicht in den Griff zu kriegen mit halbherzigen Maßnahmen, jetzt muss durchgegriffen werden", so Maresch abschließend.

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