WESTENTHALER: Keine BZÖ-Stimmen für Nagl als Bürgermeister

Wer in Graz ÖVP wählt, wählt Grüne und KPÖ - BZÖ-Einladung an bürgerliche Wähler

Graz 2008-01-07 (OTS) - Eine klare Absage an den Grazer ÖVP-Bürgermeister Nagl kam heute von Seiten des BZÖ. BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler kündigte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Grazer BZÖ-Spitzenkandidaten Generalsekretär Gerald Grosz an, dass das BZÖ im Gemeinderat den bisherigen Bürgermeister Nagl nicht unterstützen wird. "Wer mit Grünen und Kommunisten kuschelt, wer als Bürgermeister den Linksruck jetzt auch offiziell unterstützt und alle bürgerlichen Wähler verrät und verkauft, den kann und wird das BZÖ bei der Bürgermeisterwahl nicht unterstützen. Nagl kuschelt mit Grünen und KPÖ die für die Zerstörung von Recht und Sicherheit stehen", so Westenthaler, der eine Einladung an alle bürgerlichen Wähler aussprach, bei der Gemeinderatswahl am 20. Jänner ein Stück des Weges gemeinsam mit dem BZÖ zu gehen. "Das BZÖ ist die einzige Opposition in Graz und wird auch die einzige echte Opposition im Grazer Gemeinderat sein. Wer Nagl wählt, der wählt in Wirklichkeit Grüne und Kommunisten. BZÖ wählen, heißt hingegen Hoffnung wählen", betont Westenthaler.

Scharfe Kritik übte Westenthaler auch an der Fünferbande aus ÖVP, SPÖ, KPÖ, Grünen und FPÖ. "Die Fünferbande im Gemeinderat ist sich einig. Einig nämlich beim Abkassieren und Postenschachern. Deshalb wird das BZÖ als einzig echte Opposition in Graz, auch nach der Wahl den Gemeinderat vom Parteienfilz säubern", so Westenthaler, der betonte, dass die Grazer Gemeinderatswahl beweisen werde, dass das BZÖ nach dem erfolgreichen Einzug in den Nationalrat, auch auf kommunaler Ebene erfolgreich sein wird.

Der BZÖ-Chef sieht die Grazer Gemeinderatswahlen aber auch als die erste Testwahl für die Bundesregierung. "Ein Jahr Streit, Zank und Hader in der Bundesregierung. Die Grazer Wahl ist die erste Chance für die Bürgerinnen und Bürger, dieser Streithanselkoalition einen Denkzettel zu verpassen und mit einer Stimme für das BZÖ seinen Protest deutlich auszudrücken", erklärt Westenthaler, der dem Grazer Spitzenkandidaten Gerald Grosz und seinem engagierten Team zur "tollen Kampagne" gratulierte. Das BZÖ habe in diesem Wahlkampf die Themenführerschaft errungen und trotz massiven Widerstandes den Wahlkampf dominiert. Westenthaler berichtete von bisher 30.000 Euro Schaden durch Vandalismus gegen BZÖ-Wahlmittel, Berufsdemonstranten seien aufgeboten worden, um Wahlkämpfer des BZÖ zu bedrohen, Zeitungen würden sich weigern Inserate des BZÖ abzudrucken und das BZÖ werde bei Diskussionen einfach nicht eingeladen. "Deshalb: Graz braucht mehr Demokratie, denn derzeit herrschen undemokratische Zustände die schlimmer als in den 90er Jahren sind. Aber, viel Feind - viel Ehr. Das BZÖ wird die Überraschung am 20. Jänner sein", bekräftigt Westenthaler, der abschließend herzlich zum Neujahrstreffen des BZÖ am 13. Jänner in Graz einlud.

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