Faymann und Häupl erfreut über Pläne zur neuen Bahnhofscity - Wien erhält neuen Stadtteil

Wien (SK) - "Wir finden in Österreich eine Bahn vor, die im internationalen Vergleich recht gut liegt", betonte Infrastrukturminister Werner Faymann am Montag anlässlich der Präsentation der Umbaupläne für den Wiener Westbahnhof. Vergleiche man die österreichische Bahn mit den Besten, nämlich den Schweizern, dann bleibe noch einiges zu tun. Mit der Bahnhofsoffensive sei ein wichtiger Schritt gesetzt worden, denn ein Bahnhof sei so etwas "wie die Visitenkarte für das Unternehmen", ein "Imagebildner", der darüber entscheide, ob sich der Kunde wohl und gut betreut fühle. "Wenn wir in diese Bahnhofsoffensive zwei Milliarden Euro investieren und die Hälfte davon in Wien, dann zeigt das die besondere Bedeutung der Stadt." ****

An der Bahn sei heute erfreulich, so Faymann, dass man sich darüber Gedanken mache, wie man eine Immobilie entwickeln könne. Es würden bei Umbauplänen von Bahnhöfen nicht mehr nur Zahlen addiert, die man an den Bund weiterreiche und ihn zur Zahlung auffordere, sondern "man überlegt, wie kann man Einnahmen erzielen?" Die im entstehen begriffene Bahnhofscity sei nicht mehr nur ein Bahnhof, sondern ein neues Stadtzentrum, lobte der Infrastrukturminister.

"Die ÖBB ist in wesentliche Entwicklungsprogramme die Stadt Wien betreffend federführend beteiligt", betonte Bürgermeister Michael Häupl. Der Praterstern sei im fertig werden, der Hauptbahnhof sei ein zentrales Projekt und mit dem Bahnhof Wien Mitte sei endlich "eine jahrelange Diskussion beendet worden". Sei die Bahnhofsoffensive erst einmal beendet "wird die Stadt eine andere sein". Der neue Westbahnhof habe eine besondere Bedeutung für den gesamten Stadtteil, vor allem der Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus werde eine Aufwertung erfahren.

Der Stadt Wien sei es ein besonderes Anliegen, so Häupl, "möglichst viele Pendler auf die Schiene zu bekommen". Derzeit würden nach Wien täglich 220.000 Menschen einpendeln, von den Pendlern aus dem Westen würde bereits ein Drittel mit dem Zug anreisen, aus dem Süden würden lediglich 20 Prozent per Bahn einpendeln. Es gelte insgesamt diese Zahlen zu erhöhen, so Häupl. (Schluss) sw

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001