FP-Herzog: "Wiener Wohnen" um billige Ausreden nie verlegen

Schimmel in Gemeindebauten kann nicht immerzu Schuld der Bewohner sein

Wien, 07-01-2008 (fpd) - "Wiener Wohnen" habe in der Vergangenheit schon mehrmals bewiesen, dass man um billige Ausreden nie verlegen sei. So auch in der ständigen Misere rund um den Schimmelbefall in vielen Wohnungen der Wiener Gemeindebauten, der, laut "Wiener Wohnen" immerzu auf das schlechte Lüften in den Räumen seitens der Bewohner zurückzuführen sei. Dies sei wirklich mehr als verbohrt, empört sich der Wiener FPÖ Stadtrat, Johann Herzog.

Immer wieder höre man von massivem Schimmelbefall in vielen Wiener Gemeindebauwohnungen. Es wäre selbstverständlich die Aufgabe von "Wiener Wohnen" diesen zu beseitigen und auch die Kosten dafür zu tragen. "Um dem zu entgehen macht man es sich überaus einfach und schiebt die Schuld mir nichts dir nichts den Bewohnern in die Schuhe, indem behauptet wird, jene würden ihre nasse Wäsche aufhängen und gleichzeitig nicht genügend lüften. Dabei waschen die Wiener und Wienerinnen schon immer ihre Wäsche in der Wohnung. Noch nie hat es so viele Probleme gegeben wie heute.", stellt Herzog fest. Seit eh und je komme aber "Wiener Wohnen" mit solch einer banalen Ausrede, die längst nicht mehr haltbar sei. Nicht die Bewohner hätten hier Schuld, sondern einzig und allein die "husch pfusch" Bauweise der Wiener Stadtregierung. Es werde viel zu wenig vorausschauend gebaut, dann käme man plötzlich darauf, dass es da und dort massiv an Wohnungen mangle. Somit würden auf schnellstem Wege neue errichtet und auch sofort übergeben. Bedacht dabei werde jedoch nicht, dass diese eine gewisse Zeit brauchen, um austrocknen zu können. So öffne man Schimmel auf ganz logische Weise Tür und Tor, kritisiert Herzog.

Es könne keinesfalls sein, immerzu die Bewohner für den Schimmelbefall ihrer Wohnungen verantwortlich zu machen. Es könne ihnen außerdem sehr wohl zugetraut werden, dass sie klug genug seien, beim Trocken ihrer Wäsche auch ab und an die Fenster zu öffnen. Überdies würde die wachsende Zahl an verschimmelten Wänden in den Gemeindebauten für sich sprechen. "Wiener Wohnen" sollte nun endlich reagieren und jene Mängel schleunigst beseitigen. Immerhin leben auch viele Kinder in jenen gesundheitsbedrohenden Wohnungen, schließt Herzog mit Nachdruck. (Schluss) hn

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