Rotes Kreuz bringt Hilfe nach Kirgistan

Zu Silvester erschütterte ein Erdbeben das Hochgebirgsland

Wien (Rotes Kreuz) - Mit einer Stärke von 7,0 auf der Richterskala erschütterte kurz vor dem Jahreswechsel ein Erdbebeben den zentralasiatischen Staat. Mehrere tausend Menschen wurden obdachlos. Das Bundesministerium für Inneres ersuchte das Österreichische Rote Kreuz um Unterstützung.

Morgen früh, 8.01., wird eine Frachtmaschine Typ AN12 nach Osh, einer Stadt im Zentrum der Erdbebenregion, abheben. Das Epizentrum lag 140 Kilometer südsüdöstlich von der Hauptstadt Bischkek. Das Rote Kreuz schickt 20 Heizkanonen und Zelte in die Krisenregion, 200 Menschen finden in diesen Zelten Unterkunft. Der Warenwert der Hilfsgüter beträgt 101.000 Euro. Die Temperaturen in Kirgistan liegen momentan unter dem Gefrierpunkt.
Vor Ort werden der Kirgisische Rote Halbmond sowie die nationale Zivilschutzbehörde die Zelte und Heizkanonen übernehmen und zu den betroffenen Menschen transportieren.

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