Stadlbauer: FPÖ muss wegen ihrer Frauenverachtung in die Schranken gewiesen werden

Wien (SK) - Als unfassbar zynischen Vorschlag, bezeichnete heute SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin und Nationalratsabgeordnete Bettina Stadlbauer das Ansinnen der FPÖ, Abtreibungen mit einer Prämie verhindern zu wollen. "Diese Idee ist frauenfeindlich und diskriminierend und wird von uns auf das schärfste zurückgewiesen", so Stadlbauer. "Ich bin angesichts dieser gravierenden Aussagen wirklich fassungslos. Ideen dieser Art können nur von Männern geäußert werden, die von der Situation in der sich Frauen befinden, nicht die geringste Ahnung haben", so Stadlbauer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Alle paar Tage komme ein neuer Angriff auf die Fristenregelung, so die Bundesfrauengeschäftsführerin. Das werde immer unerträglicher. "Ich bin es leid, dass wir Frauen uns mit einer rückschrittlichen und reaktionären Welle herumschlagen müssen. Stadlbauer forderte in diesem Zusammenhang auch die ÖVP auf, endlich in der Frage einer modernen Verhütungspolitik und Aufklärung gemeinsam an einem Strang zu ziehen. "Wir dürfen nicht zulassen, dass durch ständige Angriffe auf die Fristenregelung, ein Boden bereitet werde, in dem frauenverachtende Aussagen wie die der FPÖ überhaupt geäußert werden", so Stadlbauer.

Ich hoffe daher, dass die ÖVP in dieser Frage klar Stellung bezieht. Stadlbauer rief abschließend alle anderen Parteien Österreichs auf, die FPÖ angesichts ihrer Frauenfeindlichkeit in die Schranken zu weisen. (Schluss) up/mp

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