Broukal zu Brinek: Her mit konkreten Vorschlägen!

Das ÖVP-Perspektivenpapier ablehnen ist zu wenig

Wien (SK) - "Ich freue mich darüber, dass ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek zum ersten Mal die großen Schwachstellen der Unis und FHs konkret benennt. Und ich möchte sie fragen: Wie viel mehr Geld will sie als verantwortliche Abgeordnete der ÖVP im Jahr 2009 den Universitäten und Fachhochschulen dafür geben? ", sagt SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal in Reaktion auf eine Presseaussendung Brineks von heute, Samstag. Brinek lehnt darin eine stufenweise Erhöhung der allgemeinen Universitätsbudgets auf europäisches Niveau als "Gießkannenprinzip" ab. Sie will statt dessen zusätzliches Geld für einzelne besonders Not leidende Bereiche der tertiären Bildung geben. ****

"Einverstanden", sagt SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal dazu, "obwohl man sagen könnte, die von Brinek abgelehnte 'Gießkanne' hätte angesichts der langjährigen Austrocknung der Universitäten in der Ära Brinek-Gehrer durchaus ihre Berechtigung. Ich kenne keinen einzigen Bereich der Universitäten, in dem diese zu viel Geld hätten."

"Fragen wir also Gertrude Brinek konkret: Wie viel mehr Geld im Jahr 2009 für bessere Studienverhältnisse und Reduktion der StudienabbrecherInnen?", so Broukal. "Wie viel mehr Geld im Jahr 2009 für die Steigerung der Qualität der Master- und Doktoratsprogramme? Wie viel mehr Geld für den Ausbau der universitären Forschung und der Exzellenz-Programme, wie viel mehr Geld für weitere Vorziehprofessuren und für die Fachhochschulen?"

Im ÖVP-Perspektivenpapier zu viel vorgenommen?

"Offenbar hat Gertrude Brinek Probleme, das von ihr verfasste Wissenschaftskapitel im ÖVP-Perspektivenpapier bei Finanzminister Molterer und Wissenschaftsminister Hahn durchzusetzen", sagt Broukal. "Dort heißt es nämlich noch 'Steigerung der Investitionen für den tertiären Bildungssektor auf zumindest 2 Prozent vom BIP'. Schade, dass davon nach nur drei Monaten keine Rede mehr ist." (Schluss) wf/sw

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