Stadlbauer: Frauen-Helpline wichtigste Anlaufstelle für Opfer häuslicher Gewalt

Fuhrmann sind Gewaltopfer offenbar gleichgültig

Wien (SK) - "Fuhrmanns Kritik an der Kampagne 'verliebt, verlobt, verprügelt' zeugt von Unverständnis der Materie und Gleichgültigkeit gegenüber Opfern häuslicher Gewalt", bemerkte SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Nach Jahren des Stillstandes in der Frauenpolitik nehme man sich nun wieder der Probleme an, so die SPÖ-Abgeordnete weiter. Die Plakatkampagne von Frauenministerin Doris Bures sei eine wichtige Maßnahme, um von Gewalt betroffene Frauen auf die Helpline-Nummer 0800 222 555 verstärkt aufmerksam zu machen, die 24 Stunden am Tag als erste Anlaufstelle für Gewaltopfer diene und kompetente Beratung in Notsituationen biete. ****

Wenig verständlich sei auch Fuhrmanns Kritik, die Plakatserie sei diffamierend, betonte Stadlbauer. Niemand wolle die Männer unter Generalverdacht stellen, die traurigen Zahlen würden jedoch belegen, dass Gewalt in der Familie zu 94 Prozent von Männern ausgehe und man daher vor allem Frauen Hilfe zukommen lassen muss. "Fuhrmann verschließt die Augen vor der Realität. Anstatt an Lösungen der Gewaltproblematik mitzuarbeiten, verteidigt sie die konservative Haltung der ÖVP und versucht, einer modernen Frauenpolitik, wie sie Ministerin Bures betreibt, Steine in den Weg zu legen", so Stadlbauer abschließend. (Schluss) sw

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001