WESTENTHALER für Abschaffung der KESt

BZÖ will Kapitalertragssteuer bei Sparbüchern bis 15.000 beseitigen

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler startet einen Vorstoß für eine nachhaltige Entlastung der kleinen Sparer durch eine Abschaffung der 25-prozentigen Kapitalertragssteuer (KESt) bis zu einem Freibetrag von 15.000 Euro pro Person. "Millionen von Österreichern haben jetzt nach dem Jahreswechsel mit Empörung bemerkt, wie stark ihnen die KESt die Zinsen auf ihr schwer Erspartes einfach wegfrisst und in die Taschen des Finanzministers umleitet. Deshalb verlangt das BZÖ die sofortige Abschaffung der Kapitalertragssteuer. Jeder Sparer soll zumindest ein Sparbuch bis zur Höhe von 15.000 Euro besitzen können, das steuerfrei gestellt wird. Damit entlasten wir gerade die kleinen Sparerinnen und Sparer deutlich", betont Westenthaler.

Die Österreicher sind eifrige Sparer: Aktuell rund 140 Milliarden Euro haben sie auf insgesamt rund 24 Millionen Sparbüchern veranlagt. 96 Prozent dieser Sparbücher haben Einlagen unter 20.000 Euro. "Eine Abschaffung der KESt für kleine Spareinlagen bis zu 15.000 Euro pro Person wäre ein echte Entlastung für die hunderttausenden Österreicher, die ihr schwer verdientes Geld auf das Sparbuch legen", erklärte Westenthaler: "Denn jetzt werden die Sparbuchzinsen von der Kapitalertragssteuer und der Inflation zu einem großen Teil aufgefressen. Das BZÖ will das Geld der kleinen Sparer schützen!"

Der Ausfall an Steuereinnahmen durch diese Maßnahme sei, so Westenthaler, durchaus verkraftbar, er rechne mit rund 150 Millionen Euro. "Das sollten uns die kleinen Sparer jedenfalls wert sein. Hier geht es um das Sparbuch, wo die Oma für das Enkerl spart; hier geht es um Sparbücher, wo Familien zur Absicherung für Notfälle sparen", bekräftigt Westenthaler.

Die Bundesregierung sei gefordert, diese KESt-Befreiung zu ermöglichen: "Das BZÖ will, dass den unzähligen kleinen Sparern mehr Geld auf dem Sparbuch bleibt. Das ist eine aktive und sozial gerecht steuerpolitische Maßnahme, die jene Menschen entlastet, die diese Entlastung dringend brauchen, aber nicht jene bevorzugt, die über hohe Einkünfte aus Kapitalerträgen verfügen", so Westenthaler, der abschließend ankündigt, dass das BZÖ diese wichtige Entlastung der Österreicherinnen und Österreicher im Nationalrat beantragen wird.

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