Gusenbauer zu Krankenkassen: Zuerst Einsparungspotentiale definieren

Hirschwang (SK) - "Hier braucht es eine gesamthafte Betrachtung
und es müssen Strukturreformen angegangen werden. Denn mir ist der Erhalt des guten Gesundheitssystems in Österreich mit einem universellen Zugang ein wichtiges Anliegen", stellte SPÖ-Parteivorsitzender, Bundeskanzler Alfred Gusenbauer zum Defizit der Krankenkassen im Rahmen der Pressekonferenz anlässlich der Klausur des SPÖ-Bundesparteipräsidiums am Donnerstag in Hirschwang an der Rax fest. "Die Frage der Einnahmequellen ist die letzte, die sich stellt, zuerst muss darüber geredet werden, wo Einsparungspotentiale vorhanden sind", so Gusenbauer. ****

Es brauche eine Bremse bei den Ausgaben, so sei etwa der Vier-Prozent-Deckel bei der Steigerung der Medikamentenkosten dringend notwendig, da es sonst zu einer Kostenexplosion komme. Gusenbauer wies darauf hin, dass Potentiale zum Einsparen auch im Rechnungshof- und OECD-Bericht dargestellt seien. Vereinbart sei, dass Einsparungspotentiale, etwa bei Verwaltungsstrukturen oder Finanzströmen, definiert werden, so Gusenbauer. (Schluss) sl

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