Bayr zu City-Maut: Städte sollen selbst entscheiden können

Positive Effekte, aber nicht einzige Möglichkeit

Wien (SK) - "Die Städte sollen selbst entscheiden, ob sie eine City-Maut wollen oder nicht. Das ist jedenfalls keine Frage, die allgemein geklärt werden kann, denn die Städte sollen wählen, welche Maßnahmen für ihre konkreten Probleme die beste Lösung bieten", so SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Eine City-Maut habe klarerweise positive Auswirkungen auf die Verteilung zwischen öffentlichem Verkehr und motorisiertem Individualverkehr in Städten. "Und damit natürlich auch auf CO2-Emissionen, die Luftqualität und so weiter", betonte Bayr. ****

Allerdings gebe es auch eine Reihe anderer Lenkungsmaßnahmen wie beispielsweise die Parkraumbewirtschaftung. "Was für Städte wie London, Mailand oder Stockholm passt, passt offenbar nicht für Städte wie Manchester, Rom oder Malmö", zeigte Bayr auf, dass es auch in anderen Ländern unterschiedliche Modelle für verschiedene Städte gibt. Wenn es aber nötig sei, hier die Möglichkeiten zur Einführung einer City-Maut für die Städte per Bundesgesetz zu schaffen, dann solle man hier die nötigen Schritte setzen.

"Wenn es in Städten eine Mehrheit für eine City-Maut geben sollte, dann soll das nicht scheitern", führte Bayr aus. "Es soll gelten:
Freie Wahl für freie Städte. Allerdings braucht es auch Maßnahmen, die längerfristig beibehalten werden. Im Sinne einer nachhaltigen Politik und Klarheit für die BürgerInnen kann es nicht jährlich zu neuen Lenkungsmaßnahmen kommen." (Schluss) js

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