Kickl: Pflegechaos geht auch 2008 ungebremst weiter

Regierungsparteien wollen auf Kosten der pflegebedürftigen Menschen politisches Kleingeld einwechseln

Wien (OTS) - Ziemlich nervig findet es FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, dass die Streitereien zwischen den Koalitionsparteien auch im neuen Jahr unvermindert weitergehen. "Gute Vorsätze für 2008 haben offenbar weder SPÖ noch ÖVP gefasst", meinte Kickl, "oder sie haben sie sofort wieder über Bord geworfen."

Gerade beim Thema Pflege zeige sich, dass es den Regierungsparteien nicht um eine Sachlösung gehe, sondern dass sie nur daran interessiert seien, auf Kosten der pflegebedürftigen Menschen politisches Kleingeld einzuwechseln. "Dabei wäre eine Lösung der Pflegemisere im Grunde einfach", meinte Kickl. Die FPÖ fordert in diesem Zusammenhang erstens die ohnehin längst überfällige Valorisierung des Pflegegeldes, zweitens eine umfassende Ausbildungsoffensive im Pflegebereich und drittens die endgültige Abschaffung der Vermögensgrenze. Diese Punkte seien im Grunde so simpel, dass sogar SPÖ und ÖVP dies verstehen müssten. Aber offenbar fehle der Wille dazu, das Pflegechaos gehe 2008 ungebremst weiter. Dies sei ein wahrlich trauriges Armutszeugnis.

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