SP-Klicka: "WienerInnen vertrauen der Gesundheitsversorgung!"

VP-Korosec versucht, das Gesundheitswesen schlecht zu reden

Wien (SPW-K) - "Gebetsmühlenartig versucht die Gesundheitssprecherin der Wiener ÖVP Ingrid Korosec, das Wiener Gesundheitssystem schlecht zu reden. Die WienerInnen hingegen fühlen sich gut versorgt und vertrauen auf die gesundheitliche Versorgung", erklärte die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Marianne Klicka in Replik auf eine Aussendung der ÖVP-Wien. "Korosec ist offensichtlich darum bemüht, von den sonderbaren Forderungen ihres Wiener ÖVP-Obmannes Hahn abzulenken, der den Wiener SteuerzahlerInnen die Übernahme des Hanusch-Krankenhauses umhängen möchte. Zur Erinnerung: Schon jetzt zahlt die Stadt 26 Millionen Euro jährlich für das Hanusch-Krankenhaus - eine Übernahme des Spitals, das im Übrigen der Wiener Gebietskrankenkasse gehört und in die Kompetenz des Bundes fällt, würde diese Kosten vervielfachen", so Klicka.

Klicka betonte, dass das Wiener Gesundheitssystem auch bestens für die EURO 2008 gerüstet sei. Die Wiener Rettung, der Wiener Krankenanstaltenverbund, die Magistratsdirektion (Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen), die vier Rettungs- und Krankentransportorganisationen Wiener Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund Wien, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hospitaldienst sowie das Österreichische Bundesheer arbeiten eng zusammen und bereiten sich auf die Großveranstaltung vor. "Diese gemeinsamen koordinierten Vorbereitungen laufen bereits intensiv seit einem Jahr!"

Der Innenbereich des Ernst-Happel-Stadions werde auf Basis einer nationalen Regelung, die für alle vier Spielorte (Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt) gelte, vom Roten Kreuz versorgt. Das Sanitätsteam Wien gewährleiste die Versorgung von PatientInnen in der Fanzone und im Außenbereich des Ernst-Happel-Stadions sowie im Bereich für die An- und Abreise vom Praterstern bis zum Lusthaus, vom Handelskai bis zur Prater Hauptallee. Im Bereich des Stadionbades wird ein großes Hilfszentrum mit medizinischer Basisversorgung, Sanitätshilfsstationen und mobilen Sanitätseinheiten u.v.m. errichtet.

"Abseits der EURO 2008 wird die normale Notfallversorgung wie sonst auch durch die Wiener Rettung durchgeführt. Für darüber hinaus auftretende Spitzen stellen die 'Vier für Wien' Kontingente ehren-und hauptberuflicher MitarbeiterInnen bereit", erklärte Klicka.

"Auch die Wiener Spitäler sind auf ein erhöhtes PatientInnenaufkommen bei der EURO 2008 vorbereitet. Insbesondere an den Spieltagen werden in den KAV-Spitälern Donauspital, Krankenhaus Rudolfstiftung und Krankenhaus Floridsdorf, die in der Nähe des Stadions gelegen sind, Kapazitäten freigehalten. In den Wiener Spitälern werden die Materialreserven erhöht und die Möglichkeiten zur schnellen Verlegung von PatientInnen in andere Häuser an den zu erwartenden speziellen Bedarf angepasst", so Klicka.

"Die Gesundheitsversorgung der WienerInnenn ist während des kommenden Großereignisses genauso gewährleistet wie in allen anderen Situationen", schloss Klicka. (Schluss)

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