Schabl zu Battenfeld: Gespräche mit Bundeskanzler und Sozialminister

Alle ziehen an einem Strang zur Weiterführung des Unternehmens

St. Pölten, (SPI) - "Im Rahmen der gestern Vormittag stattgefundenen Betriebsversammlung wurde bereits zwischen Belegschaftsvertretung und Firmenleitung die weitere Vorgehensweise zur möglichen Fortführung des vom Konkurs bedrohten Kunststoffmaschinenherstellers Battenfeld vereinbart. Arbeiterkammer und ÖGB ziehen hier an einem Strang, Gespräche mit dem Sozialminister haben bereits stattgefunden, für heute ist ein Gespräch mit Bundeskanzler Dr. Gusenbauer geplant. Wir wollen, wenn es nur irgendwie geht, das Unternehmen retten. Ich freue mich, dass sich nach meinem Gespräch mit LHStv. Ernest Gabmann das Land rasch eingeschaltet hat und ebenso Bemühungen um die Fortführung des Unternehmens angekündigt hat", so der Vorsitzende der Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB-NÖ, Landesrat Emil Schabl.

Schabl, der bei der Betriebsversammlung anwesend war, spricht von einer "Nachricht, die bei den Beschäftigten wie eine Bombe eingeschlagen hat". "Darauf waren die MitarbeiterInnen in keinster Weise vorbereitet. Es gibt auch Indizien, dass diese Entwicklung nicht von ungefähr kommt - das alles könnte noch ein Fall für die Gerichte und die Wirtschaftspolizei werden. Wir werden jedenfalls gemeinsam mit der Personalvertretung kämpfen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben", so Schabl.
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