Marek zur SPÖ-Klausur: Für uns ist jedes Jahr das Jahr der Jugendbeschäftigung

Mittel für aktive und aktivierende Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche seit 2001 mit rund 380 Mio. Euro mehr als verdoppelt -Auffangnetz für lehrstellensuchende Jugendliche seit 2001 versechsfacht

Wien, 03. Jänner 2008 (ÖVP-PD) Zum heute bei der SPÖ-Präsidiumsklausur ausgerufenen "Jahr der Jugendbeschäftigung 2008" hält Staatssekretärin Christine Marek klar fest: "Für uns ist nicht nur das Jahr 2008 das Jahr der Jugendbeschäftigung. Für uns ist jedes Jahr ein Jahr der Jugendbeschäftigung!" Marek verwies dabei u.a. auf das 2004 gestartete Programm "Jobs4You(th)", den 2005 eingeführten Blum-Bonus sowie das 2006 initiierte Programm "Unternehmen Arbeitsplatz" mit dem Schwerpunkt Jugendbeschäftigung. Für 2007 wurde das hohe Niveau an Mittel zur Qualifizierung Jugendlicher gehalten und weitergeführt. "Und selbstverständlich wird auch das Jahr 2008 für uns ein Jahr der Jugendbeschäftigung", so Marek weiter. Der Blum-Bonus werde weiterentwickelt und die Mittel zur aktiven und aktivierenden Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche bleiben mit rund 380 Mio. Euro konstant hoch. Diese haben sich seit 2001 auch mehr als verdoppelt. ****

Es sei jedenfalls erfreulich, dass nun auch die SPÖ die Wichtigkeit des Themas erkenne und sich für eine Ausbildungsgarantie für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr einsetzen wolle. Davon abgesehen, dass es sich hierbei um eine Forderung der ÖVP-Perspektivengruppe "Bildung" handle, wies Marek auf den konstanten Ausbau des Auffangnetzes für lehrstellensuchende Jugendliche (JASG-Plätze). Seit dem Ausbildungsjahr 2001/2002 mit 2.113 JASG-Plätzen werde sich die Zahl auf 12.500 im Ausbildungsjahr 2007/2008 versechsfachen, darunter 10.100 Lehrgangsplätze für die Lehrausbildung. "Wir arbeiten also bereits kontinuierlich an der Ausbildungsgarantie für Jugendliche", so Marek.

Die Entwicklung im Bereich der Jugendbeschäftigung sowie der Lehrstellenentwicklung in den letzten Jahren würde auch klar belegen, "dass dieses Thema bei uns in guten Händen ist", so Marek. Laut aktuellen Daten des Hauptverbandes waren im Jahr 2007 510.300 Jugendliche beschäftigt, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent bzw. + 7.862 Jugendliche bedeutet. Die Zahl der arbeitsuchend gemeldeten Jugendlichen ist im Jahr 2007 um 7,7 Prozent bzw. 2.955 Jugendliche gegenüber dem Jahr 2006 auf 35.140 gesunken. Im europäischen Vergleich liege Österreich mit einer Jugendarbeitslosenquote nach EUROSTAT von 8,3 Prozent am sehr guten dritten Platz hinter den Niederlanden (5,2 %) und Dänemark (6,2 %). "'PISA-Land' Finnland aber auch Schweden haben dagegen eine doppelt so hohe Jugendarbeitslosenrate wie Österreich", so Marek.

Auch bei der Entwicklung der Lehrlingszahlen können schöne Steigerungsraten verzeichnet werden, so Marek. Laut einer Prognose des BMWA waren im Jahr 2007 129.900 Lehrlinge in einer Ausbildung, was eine Steigerung von drei Prozent bzw. 3.939 bedeutet gegenüber 2006 bedeutet. Die Lehrlingslücke - die Differenz zwischen Lehrstellensuchenden und offenen Lehrstellen - konnte darüber hinaus seit 2005 (3.255) um ein Drittel reduziert werden und beträgt jetzt 2.143.

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