Vilimsky: Reisewarnung wegen Kenia-Unruhen sofort ausrufen

Außenministerin schläft - Situation völlig inakzeptabel

Wien (OTS) - Außenministerin Plassnik müsse sich sofort ihrer Verantwortung bewusst werden und auf der Stelle die Reisewarnung für Kenia ausrufen, fordert heute FP-Generalsekretär, NAbg. Harald Vilimsky vor dem Hintergrund der zunehmenden Unruhen und der in höchstem Maße bestehenden Gefahr in Kenia.

Es sei noch nicht einmal nachvollziehbar, ob Plassnik in dieser Causa unverantwortlich handle oder schlicht und einfach lasch sei und schlafe. Eine Reisewarnung hätte längst öffentlich gemacht werden müssen, betonte Vilimsky. "Viele Menschen, die sich bereits in Kenia aufhalten, befinden sich in größter Gefahr, von allen Seiten ertönen Warnhinweise, Lebensmittel werden knapp, das Außenministerium findet es jedoch nicht einmal der Mühe wert, sich in Bewegung zu setzen, denn die Reisewarnung fehlt noch immer." Die Menschen müssten wenigstens die Möglichkeit bekommen, ihre Flüge gratis zu stornieren. Jeder vernünftig denkende Österreicher würde einsehen, dass niemand in jenes Krisengebiet reisen möchte, vor allem, weil es zum momentanen Zeitpunkt unmöglich sei, auch nur annähernd einen entspannenden und erholsamen Urlaub in jenem Land zu verbringen.

Das Außenministerium solle nun endlich aufwachen, denn Handlungsbedarf sei längst gegeben. Die Reisewarnung dulde keinerlei Aufschub. "Die Feiertage sind vorbei. Die Außenministerin soll sich ihrer Aufgabe bewusst werden. Andernfalls sollte sie sich selbst die Frage stellen, ob sie an ihrem Posten fehl am Platze ist", schloss Vilimsky mit Nachdruck.

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