Kein Geld aus Zukunftsfonds: "Team Kärnten" gegen "SK Austria Haider"

LGF Passegger: Zukunftsfonds "weder Selbstbedienungsladen des Herrn Haider noch Handkassa für ausrangierte Kicker"

Klagenfurt (SP-KTN) - Auf breite gesellschaftliche Ablehnung stößt die Forderung von Jörg Haider, dem maroden SK Austria Kärnten mit Geld aus dem Zukunftsfonds wieder auf die Beine zu helfen, stellte heute, Donnerstag, der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger, fest. Eine "Achse der Vernunft" bestehend aus Interessensvertretungen, Bildung, Kultur, Medien und Politik tritt damit wie die SPÖ für die "Unantastbarkeit des letzen Vermögens unseres Landes" und gegen die "Zweckentfremdung des Zukunftsfonds" auf.

Passegger forderte in diesem Zusammenhang einmal mehr "Hände weg von Kärntens Zukunft" und verlangte den Zukunftsfonds ausschließlich nachhaltig für Zukunftsprojekte des Landes einzusetzen. Ein Missbrauch der Mittel wäre für den SPÖ Landesgeschäftsführer "Diebstahl an künftigen Generationen". Der Zukunftsfonds sei schließlich "weder ein Selbstbedienungsladen des Herrn Haider noch eine Handkassa für ausrangierte Kicker".

Insbesondere die ÖVP mahnte Passegger zur Vernunft, beim BZÖ sei eine solche eh nicht zu erwarten. Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher und Landesrat Josef Martinz sollten sich von Bürgermeister Harald Scheucher jedenfalls nicht unter Druck setzen lassen. Martinz habe sich bei der Absicherung des Zukunftsfonds zu klug und vorausschauend verhalten, um diesen Erfolg wegen der "Auslaufmodelle" Scheucher und Haider aufs Spiel zu setzen, so Passegger. (Schluss)

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