"Optimale Arbeitsbedingungen für den Krisenfall schaffen"

LH Sausgruber: 8,5 Millionen Euro für Neubau der RFL

Feldkirch (VLK) - Die Vorbereitungen für den Neubau der Rettungs-und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch verlaufen planmäßig. Neben baulichen Maßnahmen wird die Technik auf den neuesten Stand gebracht. "Für die Realisierung dieses Vorhabens werden insgesamt rund 8,5 Millionen Euro investiert", informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

Im Neubau werden die Leitstelle mit Nebenräumen, Besprechungsräume, die Rufhilfe sowie Technikräume untergebracht. Auch eine Verbindung zur Feuerwehrschule ist vorgesehen. Die Landeswarnzentrale im Landhaus in Bregenz wird vergrößert.

Umfangreiche technische Maßnahmen

"Insgesamt wird die technische Infrastruktur (Informations- und Kommunikationstechnologie) auf den neuesten Stand gebracht", informiert Landeshauptmann Sausgruber: Der Richtfunk, der das Rückgrat für die Rettungsorganisationen bildet, wird von analoger auf digitale Technik umgestellt. Auch die Errichtung einer Notversorgung für den Gemeindekrisenstab ist vorgesehen.

Ebenso wird die Informationstechnik und deren Anwendung erneuert und verbessert:
- Lage- und Informationssystem (LIS): Bisher erfolgte die Informationssammlung über die verschiedensten Kommunikationsmittel (Funk, Handy, etc.) in Kontakt mit den Einsatzkräften vor Ort. Zukünftig kann direkt über die RFL bzw. LWZ auf die vor Ort geführten Daten zugegriffen werden, informiert der Landeshauptmann: "Diese Daten werden dann in einer gemeinsamen Lageführung zusammengefasst, das Ergebnis ist ein genaueres und umfassenderes Lagebild".
- Alarm- u. Einsatzpläne der Einsatzkräfte, Katastrophenpläne der Gemeinde, der Bezirkshauptmannschaften und des Landes werden zukünftig mit Unterstützung der Informationstechnik dynamisch und tagesaktuell mit Daten befüllt werden.
- Die Vorwarnsysteme wie Wetterradar und Messnetz (Flusspegel, Überflutungsmodelle) werden verbessert.

"Der Neubau und die Modernisierung der IKT-Systemarchitektur sind wichtig, um bei Einsätzen wie zum Beispiel bei Hochwasserereignissen optimale Arbeitsbedingungen zu bieten", so Sausgruber. Das Projekt ist mit insgesamt rund 8,5 Millionen Euro budgetiert. Baubeginn ist März 2008, die Baufertigstellung im Februar 2009.

Keine Einschränkungen des laufenden Betriebes

Die RFL und Landeswarnzentrale (LWZ) werden so ausgebaut, dass die bestehenden Zentralen und Anlagen ohne Einschränkungen bis zur Inbetriebnahme der neuen Systeme weiter betrieben werden können.

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