GROSZ: BZÖ-Initiative für Absetzbarkeit von Spenden

Wien 2007-12-30 (OTS) - BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz forderte heute die rasche Umsetzung der steuerlichen Absetzbarkeit von sozialen Spenden für Private. "Laut Market-Umfrage, haben 2006 über 80 Prozent der Österreicher gespendet. Bei einer derart großen Hilfsbereitschaft muss von Seiten des Bundes alles getan werden, um die hohe Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher zu unterstützen", betont Grosz, der eine diesbezügliche parlamentarische Initiative des BZÖ gleich zu Jahresbeginn ankündigte. Laut dem jüngsten Spendenbericht haben Private im Jahr 2006 rund 400 Millionen Euro an Hilfsorganisationen wie Caritas, das Rote Kreuz, SOS-Kinderdorf oder die Dreikönigsaktion gespendet. Firmen spendeten im selben Zeitraum nicht einmal ein Zehntel, nämlich 30 Millionen Euro.

Grosz verwies darauf, dass innerhalb der alten 15 EU-Staaten neben Österreich nur in Schweden und in Finnland Privatspenden nicht steuerlich geltend gemacht werden können. "Wenn private Spenden steuerlich begünstigt werden, wäre das ein gewaltiger Motivationsschub gerade für die vielen ehrenamtlich Tätigen in Österreich. Die Bundesregierung ist gefordert, die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden für Private, über die ja bereits 2006 auf Initiative von Sozialministerin Ursula Haubner eine Einigung erarbeitet wurde, rasch umzusetzen. Finanzminister Molterer soll endlich das umsetzen, was die ÖVP bereits 2006 versprochen und zugesagt hat. Das SPÖ und ÖVP hier blockieren, ist unverständlich und nicht argumentierbar", betont Grosz.

Der BZÖ-Generalsekretär bedankte sich in diesem Zusammenhang bei den Österreicherinnen und Österreichern für ihre Spendenbereitschaft und ihre großartige ehrenamtliche Tätigkeit in den tausenden Vereinen. "Gerade zu Weihnachten und dem Jahreswechsel kann man mit einer kleinen Hilfe Mitbürgern, denen es nicht so gut geht, viel Freude bereiten. Da hier die Bundesregierung hartherzig bleibt, wird das BZÖ in der nächsten Sitzung des Nationalrates die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden, genau so wie mit der ÖVP 2006 vereinbart, beantragen. Sozusagen ein sozialer Elchtest für Molterer und Schüssel", so Grosz abschließend.

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