Glaser: LH Nießl weiß bei der Pflege nicht, wovon er spricht

Einkommensgrenze bei der Pflege existiert bereits

Wien, 29. Dezember 2007 (ÖVP-PK) „Der burgenländische LH Nießl macht sich wieder einmal über Dinge Gedanken, von denen er offenbar keine Ahnung hat“, sagt der burgenländische NR-Abgeordnete Franz Glaser zu Aussagen von LH Nießl in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung „Österreich“. „Wenn Nießl eine Einkommensgrenze bei der Pflege fordert, dann muss er daran erinnert werden, dass es diese bereits gibt – und zwar in der Höhe von 2.500 Euro! Dieser Einkommensgrenze hat auch Nießl im Rahmen der Verhandlungen zwischen Bund Ländern zugestimmt“, kritisiert Glaser. ****

„Anstatt eine unnötige und populistische Diskussion um die bereits existierende Einkommensgrenze anzuzetteln, sollte es Nießl lieber seinen Landeshauptmann-Kollegen in Niederösterreich und Vorarlberg, Pröll und Sausgruber, gleich tun und auch im Burgenland die Vermögensgrenze bei der Pflege abschaffen. Denn da geht es um die Sparbücher der Betroffenen, die sich ein Leben lang ihr Erspartes zurückgelegt haben, damit sie einen angenehmen Lebensabend verbringen können“, so Glaser weiter. Darüber hinaus sollte es im Interesse der Pensionist/innen möglichst bald eine einheitliche Regelung bei der Pflege geben. „Denn hunderttausende Pensionistinnen und Pensionisten sind verunsichert, weil sie nicht wissen, wie es ab dem 1. Jänner 2008 bei der Pflege weitergehen wird“, so Glaser abschließend.

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