Österreicher sind "Weltmeister" in der Mülltrennung - auch zu den Feiertagen

Wien (OTS) -

  • ARA-Umfrage zur getrennten Sammlung von Verpackungen:
  • Nachhaltigkeit wird in Österreichs Haushalten täglich gelebt
  • 95 Prozent sammeln Verpackungen aus Papier, Glas, Kunststoff und Metall getrennt vom Restmüll

Alle Jahre wieder beschert das Weihnachtsgeschäft der österreichischen Wirtschaft neue Rekordumsätze: Rund 1,6 Milliarden Euro haben die Österreicher für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Mit dem Konsum steigen aber nicht nur die Umsätze, sondern auch die Abfallmen-gen und die Entsorgung verzeichnen zu den Festtagen immer neue Rekorde. Trotz Feiertagsstress steht aber für die Österreicher umweltgerechtes Verhalten und damit die getrennte Sammlung außer Frage.

90 Prozent sagen Ja zur getrennten Abfallentsorgung

Die Österreicher nehmen die Schonung der natürlichen Ressourcen ernst: Bei einer repräsentativen Umfrage der Karmasin Marktforschung (1.000 Befragte) im Auftrag des ARA Systems bezeichneten 90 Prozent der Befragten die Sammlung wieder verwertbarer Stoffe als sinnvoll.

95 Prozent sammeln Verpackungen getrennt vom Restmüll

Ist das nur ein Lippenbekenntnis? Die Kontrollfrage zeigt, dass die Österreicher das Recycling von Wertstoffen und ihren persönlichen Beitrag dazu sehr ernst nehmen: 95 Prozent(1) sammeln zu Hause Verpackungen getrennt vom sonstigen Restmüll und tragen Dosen, Kunststoffflaschen, Altpapier und Glas zu den dafür österreichweit aufgestellten Sammelbehältern. Und sechs von zehn Österreicher sehen darin im Alltag nicht einmal mehr einen zusätzlichen Zeitaufwand.

Getrennte Sammlung ist für 76 Prozent ein "must"

Denn die Österreicher haben sich an die getrennte Wertstoffsammlung längst als Teil ihres täglichen Lebens gewöhnt: 76 Prozent könnten sich laut Umfrage nicht einmal mehr vorstellen, auf die getrennte Sammlung zu verzichten. Glas, Dosen oder Altpapier achtlos in den Restmüll zu werfen, ist also "out".

Gründe für hohe Sammelbereitschaft: ausreichende Verfügbarkeit von Sammelbehältern und Ressourcenbewusstsein der Österreicher

Zwei Gründe für die hohe Sammelbereitschaft sind die flächendeckende Verfügbarkeit von Sammelbehältern sowie das hohe Wissen um den Wert dieser wieder verwertbaren Materialien für die Schonung der natürlichen Lebensressourcen: Acht von zehn Befragten betonen, dass eine saubere Entsorgung von Wertstoffen auch für den Tourismus und die Verschönerung des Orts- oder Stadtbildes wichtig sei.

Gute Zusammenarbeit von Kommunen, Entsorgern und ARA sichern den Erfolg des Systems

ARA Vorstand Dkfm. Christian Stiglitz nennt die Gründe für diesen Erfolg: "Die hohe Zustimmung der Österreicher zum ARA System und die im europaweiten Vergleich besonders hohe Sammelmoral sind Ergebnis der gemeinsamen Arbeit von Kommunen, Wirtschaft und ARA System. Besonders wichtig war uns stets, den Bürgern nicht nur zu erklären, wie gesammelt werden muss, sondern auch warum. Denn wer den Sinn der getrennten Sammlung erkennt, ist viel eher bereit, seinen Beitrag zu leisten. Die Ergebnisse dieser Umfrage sowie die jährlich steigenden Sammelmengen geben uns recht. Daher bin ich sicher, dass die Österreicher und Österreicherinnen ihrem Ruf als Sammelweltmeister auch zum Jahreswechsel wieder gerecht werden."

Bildmaterial und Grafiken: zum Downloaden auf der Website www.ara.at

(1) regelmäßig: 73 Prozent, ab und zu: 22 Prozent

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Christian Mayer (Leiter Kommunikation),
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