VP-Tschirf ad SPÖ-Jahresbilanz: Wiener 2007 von Gebührenlawine überrollt

Wien als Schlusslicht am Arbeitsmarkt kein Grund zur Begeisterung

Wien (VP-Klub) - "Die Wiener SPÖ hat wahrlich keinen Grund, über die Bilanz des letzten Jahres in übertriebenen Jubel auszubrechen. Die Wienerinnen und Wiener wurden dank der SPÖ von einer wahren Gebührenlawine überrollt, dafür ist Wien aber nach wie vor Schlusslicht am Arbeitsmarkt", reagiert der Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, auf die von SP-Klubobmann Oxonitsch gezogene Jahresbilanz von 2007.

Erneut erinnert Tschirf an die enormen Gebührenerhöhungen, mit denen die Wiener und Wienerinnen dieses Jahr von der SPÖ "beglückt" wurden. "Das Leben in Wien ist in den letzten sechs Jahren um gewaltige 20 Prozent teurer geworden. Einen guten Teil dieser Teuerungen hat die SPÖ im scheidenden Jahr veranlasst", kritisiert Tschirf. Zu den Erhöhungen von Strom- und Gaspreisen kamen noch einige weitere, wie etwa die der Wiener Linien oder die enorme Erhöhung der Abwasser-, Müll- und Parkgebühren.

SPÖ muss 2008 für einen Neustart nutzen

Doch auch die Wiener Arbeitsmarktdaten würden keineswegs nur Grund zum Jubeln geben. "Wien hat zwar von den bundesweiten Fortschritten bei den Arbeitsmarktdaten mitprofitiert, ist aber nach wie vor mit 7,8 Prozent Österreichweites Schlusslicht - ebenso wie beim Wirtschaftswachstum. Ich kann darin absolut keinen Grund sehen, die Politik der Wiener SPÖ in den Himmel zu loben", betont Tschirf.

Leider deute nichts darauf hin, dass sich 2008 viel an der Politik der SPÖ und damit an den Belastungen der Bürgerinnen und Bürger ändern werde. "Der Budgetvoranschlag lässt schon schlimmes ahnen. Es gibt keine Innovationen, Stagnation herrscht in allen Punkten vor, das drückt sich auch bei den gleich bleibenden Investitionen aus. So werden die Wienerinnen und Wiener wohl auch am Ende des nächsten Jahres keinen wirklichen Grund zum Jubeln haben", befürchtet der VP-Klubobmann abschließend, obwohl er nach wie vor auf ein Umdenken der SPÖ im neuen Jahr hoffe.

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