WESTENTHALER: 250.000 Haushalte bleiben zu Weihnachten eiskalt

Dringender Appell zu mehr Menschlichkeit an österreichische Bundesregierung

Wien (OTS) - Einen dringenden Appell zu mehr Menschlichkeit anlässlich der bevorstehenden Weihnachten richtete heute BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler an die österreichische Bundesregierung angesichts der Tatsache, dass in Österreich auch über Weihnachten 250.000 Haushalte eiskalt bleiben, weil diese sich die Heizkosten nicht mehr leisten können. Darüber hinaus kann in über 200.000 weiteren Hauhalten nur noch teilweise geheizt werden, weil die Kosten in den letzten Wochen derartig explodiert sind. "Es ist ein Gebot der Stunde, so rasch wie möglich diesen Haushalte einen Bundes-Heizkostenzuschuss in der Höhe von zumindest 150 Euro zu gewähren, damit die betroffenen Menschen wenigstens über die kommenden Tage und Wochen der nun über Österreich ziehenden Kältewelle hinwegkommen", forderte Westenthaler.

Westenthaler berichtete von dramatischen Begegnungen in der Fußgängerzone in Wien Favoriten, wo bei einem Stand einer Hilfsorganisation mehrere Menschen von ihrer Not betreffend des nicht mehr finanzierbaren Heizens erzählten. So berichtete beispielsweise eine allein erziehende Mutter, die gerade in diesen Tagen in der Eiseskälte mit ihren beiden minderjährigen Kindern kaum mehr über die Runden kommt und erste Zeichen von Erfrierungen aufwies. "Es kann doch nicht sein, dass in unserem Land des angeblichen Wohlstandes hunderttausende Menschen über die Weihnachtsfeiertage frieren müssen", so der BZÖ-Chef.

"Die rot-schwarze Regierung ist aufgefordert, endlich neben der sozialen Kälte auch die reale Kälte anzuerkennen, ihre Herzen zu öffnen und einen Heizkostenzuschuss zu gewähren", so Westenthaler abschließend.

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