- 21.12.2007, 09:28:33
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GROSZ - Hypo-Skandal: Aufsichtskommissär Voves hat sofortigen Handlungsbedarf
Steirer werden mit überhöhten Zinsen ausgesackelt - 33.000 Grazer leben in Armut
Graz (OTS) - "33.000 Menschen in Graz leben in Armut, die Banken
sackeln ihre Kunden mit überhöhten Zinsen aus und dann muss man
hören, dass die Hypo Steiermark mehr als 170 Millionen Euro in den
kroatischen Sandstrand setzt. Man kann bereits jetzt davon sprechen,
dass das interne Kontrollsystem dieser Bank offensichtlich gänzlich
versagt hat. Das heißt aber auch, dass der für die Hypo Steiermark
zuständige Aufsichts- und Kontrollkommissär SPÖ-Landeshauptmann Franz
Voves seiner Aufgabe und Verpflichtung nicht nachgekommen ist. Franz
Voves hat daher sofortigen Handlungsbedarf und ist aufgefordert, aus
seinem vorweihnachtlichen Schlaf auch im Interesse des steirischen
Bankenstandortes endlich wieder aufzuwachen. Hier geht es um die
Sparer, hier geht es um die steirischen Kreditnehmer und hier geht es
um den Bankenstandort Steiermark, der durch ein solches
Kontrollversagen massiven Schaden erleiden muss", kritisiert
BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz die heute bekannt gewordenen
Luftgeschäfte der Hypo Steiermark.
"Wenn es um die Sparer geht, verstehen die Banken keinen Spaß. Wenn
es um Luftgeschäfte in der Höhe von 178 Millionen Euro geht, versagt
das Kontrollsystem. Es ist einfach unfassbar welcher Schlendrian hier
unter den Augen der steirischen Landesregierung in dieser Bank Einzug
gehalten hat. Im Interesse aller Sparerinnen und Sparer, aller
Kreditnehmer und Kunden der Hypo aber auch im Interesse des
Wirtschaftstandortes Steiermark verlangen wir eine lückenlose
Aufklärung über diese unfassbaren Vorgänge und zwar ohne Rücksicht
auf die dortig handelnden Personen", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
BZÖ
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