Schengen-Erweiterung: Landeshauptmann Jörg Haider fordert "Sicherheit für Österreich statt Kriegseinsatz im Tschad"

Schengen-Erweiterung "überhaupt kein Grund für Jubel" - Kärntner Landeshauptmann wird bewusst an keinen Feierlichkeiten teilnehmen

Klagenfurt (OTS) - Für Landeshauptmann Jörg Haider ist die bevorstehende Schengen-Erweiterung "überhaupt kein Grund für Jubel. Vielmehr teile ich die Sorge breiter Bevölkerungsteile über einen massiven Anstieg der Kriminalität und eine starke Zunahme von illegalen Grenzübertritten." Der Landeshauptmann wird daher auch bewusst an keiner der geplanten Feierlichkeiten anlässlich des Falls der Grenzen teilnehmen, sondern richtet an die Bundesregierung die Aufforderung, die Sicherheit der Bevölkerung - vor allem in den Grenzregionen - zu gewährleisten.

"Anstatt österreichische Soldaten in den Tschad zu schicken, sollten sie für die Sicherung und Kontrolle der nunmehrigen Grenzgürtel eingesetzt werden. Aufgabe des österreichischen Bundesheeres ist schließlich die Sicherheit und Verteidigung Österreichs und nicht der Kriegseinsatz im afrikanischen Busch", meinte Haider weiter und fasste diesen Vorschlag mit den Worten "Sicherheit für Österreich statt Kriegseinsatz im Tschad" zusammen.

Schließlich ist der Fall der Grenzbalken zu Slowenien für den Kärntner Landeshauptmann aber auch Anlass, "jenen Kärntnerinnen und Kärntner zu gedenken, die ihr Leben im Kampf für unsere Freiheit sowie die Verteidigung der Kärntner Grenze und des Kärntner Territoriums gegeben haben."

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