Industrie: Schengen-Erweiterung Teil der erfolgreichen EU-Integration Österreichs

IV-GS Beyrer: Gutteil der Wachstumsdynamik aus Mittel- und Osteuropa - Neue Mitgliedsländer wertvolle Verbündete

Wien (OTS) - (PdI) Als "einmalige Erfolgsgeschichte" bezeichnete
der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer heute, Donnerstag, die österreichische EU-Integration. Anlässlich der Erweiterung des Schengen-Raums sagte Beyrer, "die Tatsache, dass unsere Unternehmen diese Chancen und die damit verbundenen Herausforderungen hervorragend gemeistert haben, hat uns zu einem der reichsten Länder der Welt gemacht". Der IV-Generalsekretär wies darauf hin, "dass ein Gutteil unserer Wachstumsdynamik und damit unseres Wohlstandes aus den Erfolgen unserer Unternehmen in Mittel- und Osteuropa und darüber hinaus kommt. Diesen Weg müssen wir konsequent und weitblickend fortsetzen", so Beyrer. Vor allem aber stärke die Schengen-Erweiterung "die gemeinsame Verankerung Österreichs und unserer Nachbarn im Herzen eines freien und offenen Europas, mit all den damit verbundenen politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten".

"Mit der Erweiterung der Schengen-Zone wird ein weiterer wesentlicher Meilenstein der europäischen Integration gesetzt, dessen Chancen wir nutzen sollten", so Beyrer. "Österreich ist Globalisierungs- und Europäisierungsgewinner und hat überdimensional profitiert. Das gilt nicht nur für den Export. Österreich ist seit 2003 Nettoinvestor in der Welt. Unsere Volkswirtschaft beherbergt zwar nicht einmal ganze zwei Prozent der EU-Bevölkerung, wir wickeln aber fast ein Zehntel des EU-Handels mit den neuen Mitgliedstaaten ab."

Österreichische Unternehmen zählen zu den führenden Investoren in Mitteleuropa bis hin zum Schwarzen Meer. "So sind heimische Unternehmen in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Rumänien größter Investor. Dazu kommen immer stärker auch die gewaltigen Marktchancen, die Russland aber auch die Ukraine bieten", betonte der IV-Generalsekretär. Von den Erfolgen und der Vorreiterrolle der Leitbetriebe würden auch Klein- und Mittelbetriebe massiv profitieren. Die Schengen-Länder seien "wichtige Wirtschaftspartner und wertvolle Verbündete" sowohl in der Region als auch in Brüssel. Die österreichische Industrie kooperiere daher bereits seit langem intensiv mit den Schwesterverbänden aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien.

"Entscheidend für Wachstum und heimische Arbeitsplätze war und ist natürlich, als Standort wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben", so Beyrer mit Verweis auf die Absenkung der Körperschaftsteuer von 34% auf 25% sowie die Einführung der modernen Gruppenbesteuerung in Österreich. Gleichzeitig gebe es einen "Wettbewerb um die besten Köpfe und Hände. Die Öffnung unseres Arbeitsmarktes zu den neuen Mitgliedstaaten ist die Eintrittskarte, um überhaupt an diesem Wettbewerb teilnehmen zu können". Die jüngsten Schritte der österreichischen Bundesregierung in diese Richtung seien "sehr positiv. Wir brauchen auch eine Öffnung der Arbeitsmärkte und einen Paradigmenwechsel in Richtung qualifizierter Zuwanderung. Wir können uns dauerhaft ganz vorne etablieren, wenn wir weiter die richtigen Schritte setzen. Wohlstand und die Sicherheit von morgen fallen uns nicht in den Schoß. Die müssen wir uns weiter hart erarbeiten", so Beyrer.

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