Lunacek zu Kosovo: EU muss gemeinsame Position finden

Gusenbauer und Plassnik dürfen mit Anerkennung nicht vorpreschen

Wien (OTS) - Die seit dem erwarteten Scheitern der gestrigen Verhandlungen im UNO-Sicherheitsrat in nächster Zeit vorhersehbare einseitige Unabhängigkeitserklärung der kosovarischen Regierung darf nicht dazu führen, dass einzelne EU-Länder mit der Anerkennung vorpreschen, erklärte die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek. "Das gilt auch für Österreich." "Die EU-Mitgliedsstaaten müssen in der Frage der Anerkennung geeint auftreten", so Lunacek. Wichtig ist in der Region für Stabilität zu sorgen. Das kann nur mit einer einheitlichen Linie geschehen. Darüber kann der Beschluss zu einer zivilen Mission am letzten Rat nicht hinwegtäuschen.

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