"Neue Kärntner Tageszeitung" - KOMMENTAR VON RALF MOSSER: Laufen und kämpfen statt drohen

Klagenfurt (OTS) - Beim Fußball rollt nicht nur der Ball, sondern auch der Euro. Drei Millionen hat der SK Austria Kärnten für die Lizenz zum Spielen nach Pasching überwiesen, sieben Millionen kostet der Spielbetrieb. Viel Geld - für den Präsidenten Mario Canori zu wenig. Nachdem Hypo und Kelag im Sommer tief in die Tasche greifen mussten, soll nun das Land 1,6 Millionen nachschießen und die Stadt auf die Stadionmiete von 322.000 Euro verzichten. Seine Forderung unterstreicht er mit der Drohung, den Klub zu verkaufen.

Von seinen Spieler verlangt Canori, dass sie laufen und kämpfen. Diese Tugenden sind auch bei einem guten Vereinspräsidenten gefragt. Er könnte von Sponsor zu Sponsor laufen, um Geld aufzutreiben und so für das Überleben des Klubs kämpfen, wie es viele Hunderte brave Sportfunktionäre Tag für Tag machen müssen. Aber dafür ist (sich) der Austria-Präsident zu schön, er setzt lieber auf Drohungen -öffentliches Geld her, oder ich verkaufe den Klub. So einfach kann man sich das Funktionärsleben machen.

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