Grüne: Finanzministerium verschleuderte Bundeswohnungen

Moser: Widersprüche wurden nicht aufgeklärt - Mindestens 200 Mio Verlust

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung des Rechungshofauschusses
wurde zum zweiten Mal der Verkauf der Bundeswohnungen aus dem Jahr 2004 behandelt. Eine Schlüsselfigur bei diesem Deal, der damals im Kabinett von Grasser tätige Dr. Traumüller, stand diesmal den Abgeordneten Rede und Antwort. Die Widersprüche zwischen der Darstellung der damaligen Ereignisse durch Dr. Traumüller und jener durch Rechnungshofpräsident Moser auf Grund der Aktenlage blieben unaufgeklärt. "Die
schlimmsten Befürchtungen wurden bestätigt! Statt die Braut vor dem Verkauf zu schmücken, wurde sie in Wahrheit verschandelt. Den SteuerzahlerInnen entgingen mindestens 200 Mio Euro Verkaufserlös. Allein mit diesem Geld hätte sich die 24h Pflege für drei Jahre finanzieren lassen!", kritisiert Gabriela Moser, Verkehrs- und Wohnbausprecherin der Grünen.

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