Novartis opfert hochwertige Arbeitsplätze kurzfristigen Aktionärsinteressen

GPA-DJP kündigt Widerstand gegen Schließung des Forschungsstandortes in Wien an

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP) kündigt an, die Schließung des Forschungszentrums von Novartis in Wien nicht widerstandslos hinzunehmen "Wir werden gemeinsam mit dem Betriebsrat und der Belegschaft alle Möglichkeiten ausschöpfen, um diese durch nichts zu rechtfertigende Schließung eines hochwertigen Forschungsstandortes zu verhindern", erklärt der Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Karl Proyer, zu den heute bekannt gewordenen Pläne des Novartis-Konzerns.++++

"Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass ein Konzern, der in den letzten Jahren Rekordgewinne eingefahren hat, aufgrund von Aktionärsinteressen einen hochwertigen und erfolgreichen Forschungsstandort in Österreich opfert, auf dem auch vermarktbare und umsatzstarke Produkte entwickelt wurden. Die Art und Weise, wie kurz vor Weihnachten den MitarbeiterInnen die Entscheidung kommuniziert wurde, ist an sozialer Kälte nicht zu überbieten. Hier gehen nicht nur hunderte Arbeitsplätze verloren, dem Wirtschaftstandort Wien wird damit ein über Jahre entwickeltes hochwertiges Forschungs-Know-how entzogen. Die Entscheidung konterkariert auch die Bemühungen der Stadtregierung, Wien als Standort der Biotechnologieforschung zu etablieren. Betriebsrat und Belegschaft können mit der vollen Unterstützung der GPA-DJP rechnen, wenn es darum geht, diesen Auswüchsen des Neoliberalismus Widerstand entgegen zu setzen", so Proyer abschließend.

ÖGB 18. Dezember 2007 Nr. 752

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