Cernic: "Bedauerliche Umstände im Museum Moderner Kunst Kärnten!"

Antrag, das MMKK als Anstalt öffentlichen Rechts einzurichten, wird schubladisiert - Politisches Versäumnis von Haider, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen

Klagenfurt (SP-KTN) - "Die Führung eines Museums Moderner Kunst gehört in die Hände einer eigenverantwortlichen Direktion, die das Programm des Hauses interventionsfrei gestalten kann", kommentierte heute, Dienstag, die Kultursprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Nicole Cernic, "die endlose Geschichte" um die Umstände im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK). Schuld an den derzeitigen Problemen sei die rechtliche Konstruktion des Museums als Unterabteilung der Kulturabteilung, so Cernic.

Schon vor rund zwei Jahren habe die SPÖ einen Antrag im Kärntner Landtag eingebracht, um das MMKK nach dem Vorbild des Kärntner Landesarchives und Landesmuseums als Anstalt öffentlichen Rechts einzurichten und dabei wesentliche kultur- und organisationspolitische Vorgaben zu berücksichtigen, die für einen erfolgreichen Betrieb Voraussetzung sind, betonte Cernic unter anderem im Hinblick auf eine weitgehende personelle Eigenständigkeit oder die Absicherung der Budgetmittel für einen langfristigen Planungshorizont.

Es sei bedauerlich, dass der Antrag vom Vorsitzenden des Kulturausschusses, Johann Gallo, schubladisiert und keiner Klärung im Landtag zugeführt werde. Darüber hinaus sei es ein "politisches Versäumnis" des zuständigen Landeskulturreferenten Jörg Haider, die entsprechenden Rahmenbedingungen für das MMKK zu schaffen, so die SP-Kultursprecherin.

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