Thumpser. ÖBB-Notbremse wegen zu geringer Sitzplatzkapazitäten beweist wieder einmal gravierende Managementfehler der Vergangenheit

Rasche Aufklärung über Spekulationsverluste

St. Pölten, (SPI) - "Die Ankündigung der ÖBB, für den Weihnachtverkehr zusätzliche Waggon- und damit Sitzplatzkapazitäten zur Verfügung zu stellen, beweist einmal mehr die gravierenden Managementfehler während der vergangenen Jahre. Nachdem ja erst kürzlich 300 Fahrgäste aus einem Zug verwiesen wurde, sind die aktuellen Maßnahmen gerade mal als ‚Notbremse’ zu verstehen. Jahrelang wurden Waggons abgebaut und an andere Bahnen verkauft, vor allem die Pendler haben zu den Hauptverkehrszeiten darunter zu leiden. Völlig überfüllte Züge sind morgens zur Hauptverkehrszeit, wenn auch die Schüler unterwegs sind, ja wahrlich keine Seltenheit mehr. Statt Waggons abzubauen hätte schon viel früher in modernes Wagenmaterial investiert werden müssen. Dies vor allem auch bei den Nebenbahnen, wo noch Wagenmaterial unterwegs ist, dass schon mehr als 5 Jahrzehnte oder mehr auf dem Buckel hat", so der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Herbert Thumpser.****

Klarheit verlangt Thumpser auch über die Vorwürfe von Finanzspekulationen des ÖBB-Managements und damit einhergehenden massiven Verlusten für das Unternehmen. Thumpser:
"Spekulationsverluste in der Höhe von 80 Millionen Euro sind ja keine Kleinigkeit, man kann das durchaus als ‚finanzpolitisches Watergate’ bezeichnen. Es muss hier rasch aufgeklärt werden, wie es zu diesen Spekulationsverlusten kommen konnte, und wer dafür die Verantwortung trägt. Die Verantwortlichen müssen dann auch die Konsequenzen tragen, denn es kann nicht sein, dass die Steuerzahler für hochriskante Geschäfte und die Spiellust einiger Manager aufkommen müssen." (Schluss) fa

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